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Förderstätten

Förderstätten richten sich an schwer und mehrfach geistig und/oder körperlich behinderte Erwachsene. Diese benötigen im alltäglichen Leben umfassende Begleitung und Unterstützung. Die Besucherinnen und Besucher einer Förderstätte können wegen der Art und Schwere ihrer Behinderung nicht in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten. Den Personen wird mit Hilfe der Förderstätte die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglicht.  

Betreuung

Die Betreuung erfolgt nach dem individuellen Bedarf. Sie umfasst ganzheitlich fördernde, begleitende, pflegerische und tagesstrukturierende Maßnahmen. Geübt werden lebenspraktische und soziale Fähigkeiten. Ziel ist es, vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erhalten und auszubauen.

Bezirk übernimmt die Kosten

Die Förderstätte versucht, die Besucherinnen und Besucher an das Leistungsniveau einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) heranzuführen. Wenn es die individuellen Fähigkeiten zulassen, ist ein Übertritt in die Werkstatt  möglich. Die Kosten für die Betreuung in einer Förderstätte übernimmt der Bezirk Oberbayern. Gesetzliche Grundlage ist die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen.

Rechtliche Hinweise zum Ende des Besuches einer Förderstätte

Der Besuch der Förderstätte endet mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze. Diese ist in der Rentenversicherung festgelegt (§ 236 i.V. mit § 236a SGB VI). Für den Besuch einer Förderstätte besteht keine Sozialversicherungspflicht. Die Besucherinnen und Besucher erwerben keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Altersrente. Nach dem Besuch einer Förderstätte oder bei vorzeitigem Ausscheiden gibt es weitere tagesstrukturierende Angebote. 

Förderstätten in Oberbayern

Symbol für die Einrichtungssuche
In der Einrichtungssuche finden Sie alle Förderstätten in Oberbayern. Sie können nach Landkreisen filtern.

Anträge

Sozialhilfeantrag
PDF (barrierefrei, 646 kB) München
PDF (barrierefrei, 678 kB) Ingolstadt

Publikationen