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 Inklusive Nachmitagsbetreuung

Kinder spielen Tischfussball. Kinder mit und ohne Behinderungen der inklusiven Nachmittagsbetreuung in der Grundschule Schrobenhausener Straße beim Tischfussball.
Foto: Constanze Mauermayer
© Pressestelle Bezirk Oberbayern

Inklusion darf nach Schulschluss nicht enden. Der Bezirk Oberbayern fördert deshalb die Inklusive Nachmittagsbetreuung. Dieses Konzept richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Volljährige mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen. Es besteht in Form einer verlängerten Mittags-Betreuung oder eines offenen schulischen Ganztagsangebots. Beim Besuch der inklusiven Nachmittagsbetreuung wird das Kind heilpädagogisch gefördert. 

Gelebte Inklusion

Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen die soziale Teilhabe in ihrem Lebensumfeld zu ermöglichen. Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderungen teilen den schulischen Alltag – vom Unterricht über das gemeinsame Mittagessen bis hin zur Hausaufgaben- und Spielzeit. Im Sinne gelebter Inklusion profitieren alle beteiligten Kinder und Jugendlichen.

Der Bezirk Oberbayern fördert für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zusätzliches Fach- und Pflegepersonal. Rechtliche Grundlage ist die Eingliederungshilfe. Interessierte Eltern wenden sich bitte an den Anbieter des schulischen Ganztagsangebots. Wenn dieser das Konzept begrüßt, stellen die Eltern einen Antrag beim Bezirk Oberbayern. Der Bezirk Oberbayern prüft den Einzelfall. Er klärt mit der Schule und dem Träger der Mittagsbetreuung den vertraglichen Rahmen. 

Neues Konzept

Das Konzept wurde maßgeblich vom Bezirk Oberbayern entwickelt. Umgesetzt hat es erstmals die Grund- und Mittelschule an der Schrobenhausener Straße in München (Mittagsbetreuung und Offene Ganztagesschule). Die Katholische Stiftungsfachhochschule München hat das Projekt wissenschaftlich begleitet. Weitere Informationen finden Sie im Projektbericht “Inklusive Nachmittagsbetreuung“ (PDF, 2.3 MB).

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