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Fallmanagement für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige

Zwei Mädchen, offenbar Zwillinge, knien lachend in einem Park und legen sich jeweils einen Arm um die Schulter. Ein Mädchen trägt eine blaue das andere eine und rote Brille. Dem Bezirk ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderungen ihr Leben aktiv und selbstbewusst gestalten können. Durch das Fallmanagement sollen sie die passende Unterstützung bekommen.
Foto: Karelnoppe
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Das Fallmanagement verbessert die Auswahl passender Hilfeangebote für Menschen mit Behinderungen. Es stärkt das Wunsch- und Wahlrecht. Für Kinder mit Behinderungen im Vorschulalter sowie Kinder, Jugendliche und junge Volljährige mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen im Schulalter bietet der Bezirk Oberbayern diese Art der Sachbearbeitung an.

Feste Ansprechpartner

Das Fallmanagement ist eine alternative Methode zur klassischen Sachbearbeitung. Es ermöglicht das Eingehen auf die Bedürfnisse des einzelnen Menschen. Die Fallmanager arbeiten im Team. Sie sind für Eltern oder Sorgeberechtigte feste Ansprechpartner. Persönliche Gespräche führen sie vor Ort. Das Fallmanagement ist ein freiwilliges Angebot.

Regelmäßige Gespräche und Kontakte

Das Fallmanagement stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Die Anwendung dieser Methode erfordert die aktive Mitarbeit der Beteiligten sowie regelmäßige Gespräche und Kontakte. Damit gelingt es, die Lebenssituation gemeinsam zu betrachten und den individuellen Bedarf zu ermitteln. Wohnortnahe Hilfeangebote, die die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft fördern, werden besonders berücksichtigt.

Stärken des Fallmanagements

Das Fallmanagement ist eine neue Möglichkeit der Zusammenarbeit mit dem Bezirk Oberbayern. Ein Fallmanager und eine pädagogische Fachkraft bilden jeweils ein Team und sind feste Ansprechpersonen. Diese Kooperation ermöglicht Eltern und Sorgeberechtigten eine bessere Mitwirkung bei der Auswahl geeigneter Hilfeangebote. Die Sachbearbeitung im Fallmanagement ist zeitintensiv. Diese Methode wird deshalb nur bei besonderen Situationen angewandt. Das kann beispielsweise der Fall sein,

  • wenn eine Notlage vorliegt,
  • wenn Leistungen mehrerer Leistungsträger (Bezirk Oberbayern, Krankenkasse, Jugendamt u. a.) notwendig sind
  • oder es kein passendes Angebot für das Kind gibt.

Das Fallmanagement wird auch angewendet, wenn leistungsberechtigte Personen einen Teilhabeplan wünschen. Gesetzliche Grundlage für den Teilhabeplan ist das Bundesteilhabegesetz (BTHG).

Ihre Ansprechperson

Stefan Becker
Telefon: 089 2198-61200
Visitenkarte (vcf, 1kB) Zur Kontaktseite

Fachinformation

Fallmanagement in der Eingliederungshilfe für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige
PDF (barrierefrei, 3,1 MB)
Erhebungsbogen: Fallmanagement in der Eingliederungshilfe für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige
PDF (299 kB)

Publikationen