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Mobilitätshilfe

Frau im Rollstuhl wird von einem Mann in ein behindertengerechtes Auto gefahren Frau im Rollstuhl wird von einem Mann in ein behindertengerechtes Auto gefahren
© istockphoto


Mit der Mobilitätshilfe fördert der Bezirk Oberbayern die soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Gemeinschaft. Menschen, die wegen ihrer Behinderungen den öffentlichen Nahverkehr nicht oder nur eingeschränkt nutzen können, können mit dem Geld außerhalb der eigenen Wohnung mobil sein. Sie können in ihrer Freizeit andere Menschen treffen und an sportlichen oder geselligen Ereignissen teilnehmen.

Der Bezirk Oberbayern gewährt derzeit eine monatliche Geldpauschale in Höhe von 95 Euro. Diesen Sockelbetrag erhöht der Bezirk, wenn Mehrbedarf nachbewiesen wird. Mit dem Geld können Menschen mit Behinderungen eigenverantwortlich Taxis oder  Behindertenfahrdienste buchen. Den Anbieter dürfen sie frei gewählen.

Wofür gibt es Mobilitätshilfe?

Die Mobilitätshilfe gibt es für die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft. Sie dient dazu, in der Freizeit kulturelle oder sportliche Veranstaltungen oder andere Einrichtungen zu besuchen. 

Wofür gibt es Mobilitätshilfe nicht?

Für Fahrten zur Arbeit, zum Arzt oder zu therapeutischen Maßnahmen, zu Kindertagesstätten, Schulen oder Heimen gibt es keine Mobilitätshilfe. 

Wer kann Mobilitätshilfe bekommen?

  • Menschen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung (Merkzeichen „aG“ eingetragen im Schwerbehindertenausweis), die das 14. Lebensjahr vollendet haben,
  • Kinder mit Behinderungen vor Vollendung des 14. Lebensjahres, die laut ärztlichem Attest auf die Beförderung durch ein Spezialfahrzeug angewiesen sind. Ihre Eltern dürfen kein Fahrzeug besitzen, das wegen der Behinderung steuerfrei oder durch sonstige öffentliche Leistungen gefördert ist.
  • Menschen mit geistigen Behinderungen nach Vollendung des 14. Lebensjahres mit den drei Merkzeichen G (gehbehindert), H (hilflos) und B (Begleitung). Der Grad der Behinderung muss 100 betragen. Laut Bescheid des Versorgungsamtes müssen sie als „geistig behinderte Menschen“ eingestuft sein. Sie können die Behinderung auch auf andere Weise nachweisen.
  • Menschen, die in Folge ihrer Behinderung den öffentlichen Nahverkehr nicht nutzen können. Sie müssen dadurch an der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft eingeschränkt sein.

Voraussetzung ist immer der Wohnsitz in Oberbayern. 

Anträge

Sozialhilfeantrag
PDF (barrierefrei, 646 kB) München
PDF (barrierefrei, 678 kB) Ingolstadt
Antrag auf Weitergewährung von Mobilitätshilfe
PDF (barrierefrei, 224 kB) München
PDF (barrierefrei, 225 kB) Ingolstadt
Merkblatt zur Mobilitätshilfe
PDF (barrierefrei, 131 kB)