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Ein Hoffnungszeichen für junge Menschen

München, den Datum: 27.08.2026

kbo-Kinderzentrum München: Spatenstich für den Zweiten Bauabschnitt

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Symbolischer Spatenstich mit Schwung: Für das Kinderzentrum wurde kräftig geschaufelt.

Mit dem symbolischen Spatenstich hat das kbo-Kinderzentrum München den zweiten Bauabschnitt seines Zukunftsprojekts in Großhadern begonnen. Der Bezirk Oberbayern investiert rund 40 Millionen Euro in den Neubau, der Freistaat Bayern beteiligt sich mit weiteren zehn Millionen Euro. Bis 2028 entstehen auf rund 7 500 Quadratmetern neue Räume für das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) sowie Außenanlagen und Therapiegärten.

Das kbo-Kinderzentrum begleitet seit 1968 Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, Entwicklungsverzögerungen, chronischen Erkrankungen und traumatischen Erfahrungen. Heute werden dort jährlich mehr als 19 000 Patientinnen und Patienten behandelt. Mit dem Neubau sollen Diagnostik, Therapie und die interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden.

„Jedes Kind soll die Chance auf eine bestmögliche Entwicklung haben. Der zweite Bauabschnitt ermöglicht es uns, innovative Diagnostik, evidenzbasierte Therapien und interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter auszubauen“, betonte der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Volker Mall.

Mehr als ein Neubau

Beim Spatenstich würdigten Bezirkstagspräsident Thomas Schwarzenberger und Bayerns Familienministerin Ulrike Scharf die Bedeutung des Projekts für die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Förderbedarfen. Für Thomas Schwarzenberger steht der Neubau vor allem für die vielen Menschen, denen er zugutekommt: „Das kbo-Kinderzentrum hat sich zum Ziel gesetzt, schwerst betroffenen Familien möglichst zeitnah zu helfen. Der Neubau ist daher nicht einfach ein Gebäude, sondern ein Hoffnungszeichen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und deren Angehörige.“ 

Astrid Dennerle und Wolfgang Engelmaier