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Teilhabe in allen Lebensphasen gestalten

München, den Datum: 13.03.2026
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Bezirk Oberbayern lobt Inklusionspreis 2026 aus – Bewerbung von 6. April bis 31. Mai

„Weil jedes Alter zählt“: Unter diesem Motto lobt der Bezirk Oberbayern den Inklusionspreis 2026 aus. Er möchte in diesem Jahr Projekte auszeichnen, die die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen stärken und sich bestimmten Lebensphasen widmen – zum Beispiel Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter, Ruhestand oder hohes Alter. Gesucht sind innovative Ansätze der Inklusion, etwa in den Bereichen Soziales, Gesundheit, außerschulische Bildung, Sport und Kultur, Umwelt oder Digitalisierung. Die Bewerbungsfrist läuft vom 6. April bis 31. Mai.

Teilnahmeberechtigt sind in Oberbayern ansässige Organisationen und Träger (frei, öffentlich, kirchlich), Unternehmen, Vereine, Verbände, Initiativen, Netzwerke, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie Einzelpersonen, die die Ziele des Inklusionspreises verfolgen. Eingereicht werden können eigene oder andere Projekte. Wichtig ist: Das Projekt muss bereits laufen und aus der Bewerbung muss hervorgehen, welche Lebensphase oder Altersspanne im Mittelpunkt steht sowie welcher innovative Ansatz verfolgt wird.

Von der Kindheit bis ins hohe Alter

„Teilhabe ist und bleibt eine Aufgabe – ein Leben lang. Von der Kindheit bis ins hohe Alter geht es darum, dass Menschen mit Behinderungen ihre Perspektiven einbringen, mitwirken und je nach Lebensphase mitentscheiden können“, verdeutlicht Bezirkstagspräsident Thomas Schwarzenberger das Anliegen des Inklusionspreises. „Jede dieser Phasen bringt eigene Herausforderungen, aber auch besondere Potenziale für Teilhabe mit sich. Der Inklusionspreis 2026 macht Projekte sichtbar, die genau dort ansetzen, wo Menschen stehen, und zeigt, wie Inklusion gemeinsam weiterentwickelt werden kann.“

10.000 Euro Preisgeld für Inklusion und gemeinnützige Zwecke

In diesem Jahr wird der Inklusionspreis zum siebten Mal vergeben. Die Verleihung findet am 19. November in der Bezirksverwaltung statt. Das Preisgeld beträgt insgesamt 10.000 Euro. Es kann auf bis zu drei Preisträgerinnen oder Preisträger verteilt werden und ist ausschließlich für gemeinnützige und inklusionsfördernde Zwecke zu verwenden.

Eine Fachjury trifft die Auswahl unter den eingehenden Bewerbungen. Ihr gehören neben dem weiteren stellvertretenden Bezirkstagspräsidenten Michael Asam z.B. Mitglieder der Fraktionen, Menschen mit geistigen, körperlichen oder seelischen Behinderungen, der Radrennfahrer Wolfgang Sacher (u.a. Gewinner einer Goldmedaille bei den Sommer-Paralympics 2008) sowie die Journalistin Monika Dollinger (Redaktion Podcast „Die Neue Norm“ + Bayern 2, Bayerischer Rundfunk) an.

Alle Informationen zum Inklusionspreis 2026 und mit welchen Projekten Sie sich bewerben können, finden Sie auf der Themenseite Inklusionspreis