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Aus der Klinik in den Alltag

München, den Datum: 28.01.2026

Vierte Folge des Podcasts "Psyche im Quadrat" ist online

Wie kann es nach dem psychiatrischen Klinikaufenthalt weitergehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die vierte Folge des Podcasts Psyche im Quadrat, in dem Betroffene ebenso zu Wort kommen wie Angehörige, Fachkräfte und Leistungsträger von Hilfsangeboten. Sie schließt nahtlos an die vorhergehende Folge der Reihe an, in der es um den ersten psychiatrischen Klinikaufenthalt ging.

Eine junge Frau mit rosa T-Shirt und Jeans geht durch eine Schiebetür nach draußen.
Wie es nach dem Krankenhaus weitergehen kann, zeigt die vierte Folge des Podcasts Psyche im Quadrat, einer Gemeinschaftsproduktion unter Beteiligung des Bezirks Oberbayern. (Foto: KI-generiert )

Zu Wort kommen dieses Mal Katia Erber, die sich als Angehörige in der Genesungsbegleitung sowie in verschiedenen Angehörigen-Verbänden engagiert, sowie Susanne Stier, die selbst Betroffene ist und als EX-IN-Genesungsbegleiterin arbeitet. Moderiert wird das Gespräch wieder von Matthias Riedel-Rüppel.

Gemeinsam beleuchten sie, wie die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen nach der Klinik aussehen kann. Dabei geht es sowohl um Erwachsene, bei denen oft Depressionen oder Angst- und Belastungsstörungen diagnostiziert werden, als auch um Kinder und Jugendliche, bei denen häufig Entwicklungsstörungen im Vordergrund stehen. Zentral ist hierbei die ambulante Behandlung. Das Problem: Es gibt große regionale Unterschiede und oft auch lange Wartezeiten, zum Teil über mehrere Monate. Für die Erkrankten und ihre Angehörigen bedeutet das eine große Herausforderung. Doch auch wenn das System greift, bleiben viele offene Fragen.

Hier können Sie alle bisher veröffentlichten Folgen des Podcasts »Psyche im Quadrat« anhören: www.bezirk-oberbayern.de/Psyche-im-Quadrat
Und natürlich auch überall dort, wo es Podcasts gibt.

Wege zur Stabilität

Das Logo von Psyche im Quadrat: Auf grünem Untergrund steht der Schriftzug "Psyche im Quadrat" und auf einem stilisierten Gehirn liegt ein rotes Herz
© Bezirk Oberbayern

Susanne Stier und Katia Erber schildern aus der Betroffenen- und der Angehörigen-Perspektive, wie sie selbst die Übergangsphase von der stationären zur ambulanten Versorgung erlebt haben, welche Unterstützung es nach der Entlassung gab, welches die ersten Schritte auf dem Weg zu mehr Stabilität waren und ob es hilfreiche Strategien oder Techniken gibt. Sie wollen damit aufzeigen, welche Hilfe Menschen mit psychischen Erkrankungen nach der Klinik brauchen beziehungsweise was die Betroffenen selbst unternehmen können – damit ein Alltag nach und mit einer psychischen Erkrankung wieder möglich wird.