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Nachrang der Sozialhilfe

Leistungen der Sozialhilfe für stationäre Alten- und Pflegeheime sind im zwölften Buch des Sozialgesetzbuches (SGB XII) geregelt.

Ein wichtiger Grundsatz der Sozialhilfe ist: Wer sich selbst helfen kann oder wer die erforderliche Hilfe von anderen erhält, kann nach § 2 SGB XII keine Sozialhilfe bekommen. Man spricht hier vom Nachranggrundsatz der Sozialhilfe.

Um die Heimkosten zu decken, muss daher zunächst das eigene Einkommen und Vermögen eingesetzt werden. Außerdem müssen Ansprüche gegen Dritte geltend gemacht werden. Der Bezirk Oberbayern prüft deshalb, ob pflegebedürftige Menschen die Hilfe besonders von Angehörigen oder von Trägern anderer Sozialleistungen (z. B. Pflegekasse, Rentenversicherung, Krankenkasse) oder von sonstigen Dritten (z. B. vertraglich Verpflichtete, Beschenkte) erhalten können.

Bleibt ein ungedeckter Bedarf, wird Sozialhilfe gewährt.

Ansprechpartner/in

Regina Lengmüller
Telefon: 089 2198-26001
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