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Dialog 2/5 am 20. Oktober 2016: "Perspektiven für die Zukunft""

Fortsetzung der Dialogreihe mit viel aktiver Beteiligung und konkreten Lösungsansätzen

 Hier wird ein Fluss über angelegte Stufen gebändigt. Wie wild dürfen unsere Alpenflüsse sein? Hier wird ein Fluss über angelegte Stufen gebändigt.
Foto: marima-design
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Der zweite Teil der Dialogreihe des auf sechs Jahre angelegten Verbundprojekts „Alpenflusslandschaften – Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze“, fand am 20. Oktober 2016 (14 bis 19.30 Uhr) im Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) in Benediktbeuern statt. Mit dem Blick auf den programmatischen Titel „Alpenflüsse – Gestern. Heute. Morgen?“ war es das Ziel dieser Veranstaltung den Blick nach vorne zu richten und im Dialog zu klären, wie die Alpenflusslandschaften in Zukunft aussehen sollen und welche Ideen man gemeinsam umsetzen kann.

Das Interesse an der zweiten Veranstaltung der Dialogreihe war sehr groß, rund 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren in den Allianz-Saal des Klosters Benediktbeuern gekommen. Anders als beim Auftakt vor einem Jahr ging es beim zweiten Dialog nach der Pause bereits um konkrete Ziele. Nach Flüssen sortiert wurden an Themeninseln Strategien und Leitbilder für die Entwicklung der Flusslandschaften präsentiert und diskutiert. Die „Dialog 2“-Veranstaltung wurde moderiert von Wolfgang Suske, Fachmann für Projektmanagement und -entwicklung im Bereich Naturschutz, ländlicher Raum und Soziales.

Texte: Ute Leitner
Fotos: Manfred Neubauer

Grußworte und Vorträge

Grußwort des Rektors vom Zentrum für Umwelt und Kultur Pater Karl Geißinger

Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern,
20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Pater Karl Geißinger. Der Rektor des Zentrums für Umwelt und Kultur (ZUK) betont im Rahmen seiner Begrüßung, dass Flusslandschaften die Menschen seit jeher zur Ansiedlung animiert haben, und sagte: „Flüsse wurden und werden gefürchtet, geehrt, gefeiert und verflucht. Sie sind faszinierend und identitätsstiftend.“ Er zeigte sich erfreut, dass heutzutage viel zu ihrem Schutz unternommen werde, und stellte fest: „Es gibt einiges zu tun, und darum sind wir heute hier.“ Mit der auf den griechischen Philosophen Heraklit zurückgehenden Formel „Panta Rhei“ drückte Pater Geißinger seine Zuversicht aus: „Alles ist im Fluss. Gott sei Dank! So haben wir die Chance wieder etwas zum Positiven zu verändern.“

Grußwort des stellvertretenden Bezirkstagspräsidenten Michael Asam

Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern,
20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer
Als Vertreter des Bezirks Oberbayern und im Namen von Bezirkstagspräsident Josef Mederer begrüßte anschließend der stellvertretende Bezirkstagspräsident Michael Asam die Anwesenden. Er zeigte sich erfreut über das große Interesse und die im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Teilnehmerzahl. Asam betonte, wie wichtig es sei im Dialog zu bleiben, wenn es um den Schutz von Naturlandschaften gehe. Er berichtete von zwei Ortsterminen an der Ammer und an der Litzauer Schleife. Er betonte, wie sehr ihn die persönlichen Eindrücke und die Gespräche, die er als Bürgermeister der Gemeinde Peiting während dieser Begehungen geführt habe, aufgerüttelt und zu weiterem Handeln – beispielsweise den Beitritt seiner Gemeinde zum Verein Lebensraum Lechtal – animiert hätten. Verbunden mit einem herzlichen Dank an die Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Umwelt vom Bezirk Oberbayern, die für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich sind, wünschte Asam der Dialogreihe einen guten Verlauf.

Einführung von Moderator Wolfgang Suske und Mathias Fischer, (WWF)

Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern,
20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer
Nach den Grußworten stellte sich der Moderator Wolfgang Suske kurz vor. Dann übergab er das Wort an Mathias Fischer vom WWF, der im Namen aller Projektpartner die Grundzüge des Hotspot-Projekts umriss: „In dem Rahmen der Biodiversitätsstrategie mit ihren internationalen Herausforderungen haben sich 18 Partner zusammengeschlossen, um etwas für die Alpenflüsse und den Erhalt der Artenvielfalt zu tun.“ Der Dialog, erklärte Fischer, sei Teil des Projekts. Er diene dem Ziel herauszufinden, wie die Alpenflüsse in Zukunft aussehen sollen und was zur Erreichung dieser Ziele zu tun ist. Bevor er zum Einführungsvortrag überleitete, skizzierte Wolfgang Suske anschließend den Ablauf der Veranstaltung und versprach: „Dialog und Gespräche stehen heute im Vordergrund.“


Einführungsvortrag

Alfred Ringler: „Alpenflüsse – zwischen Bedrohung und Begeisterung“

Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern,
20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer
Den Einführungsvortrag hielt Alfred Ringler, ein – wie der Moderator sagte – „Urgestein des Naturschutzes“. Alfred Ringler widmete sich den Alpenflüssen in seinem kurzweiligen, reich bebilderten Einführungsvortrag unter dem Motto „Zwischen Bedrohung und Begeisterung“. Anhand von Fotografien, die im Abstand von mehreren Jahren oder Jahrzehnten von ein und demselben Standpunkt aus aufgenommen wurden, verdeutlichte er den drastischen Wandel der (Fluss-) Landschaften. Ringler betonte, dass er mit seinen Bilderpaaren keineswegs entmutigen, sondern aufrütteln möchte und appellierte: „Wir müssen aufgrund der neuen Rahmenbedingungen neue Ziele setzen.“

Mehr zum Vortrag

Alfred Ringler (Jahrgang 1946) ist Diplom-Biologe, Landschaftsökologe und Mediator. Der als „Urgestein des Naturschutzes“ anmoderierte Rosenheimer ist Inhaber eines Planungsbüros, das sich der Naturschutzgebietsplanung im Alpenraum, dem Landschaftswandel sowie alpinen Projekten mit Schwerpunkt Berglandwirtschaft und Ökologie in Bayern, Österreich und Südtirol widmet. In seiner wissenschaftlichen Laufbahn war er unter anderem als Projektleiter und Hauptautor für das Landschaftspflegekonzept Bayern des Bayerischen Umweltministeriums verantwortlich. In seinem Vortrag veranschaulichte er zunächst mit zahlreichen Bilderpaaren aus verschiedenen Jahrzehnten die Hochwasserproblematik an den Alpenflüssen und – am Beispiel des Sylvensteinspeichers (mit Fotografien vom verlassenen Dorf Fall, der riesigen Wasserfläche und des im Frühjahr 2016 entleerten Stausees) – die „Schattenseiten des Hochwasserschutzes“.

Naturschutz contra Wirtschaft

Anschließend widmete er sich den sichtbaren ökologischen Folgen für die Alpenflusslandschaften, die durch die großflächig seit 1921 eingeführte und zwischen 1947 und 1970 schwerpunktmäßig ausgebaute Energienutzung entstanden sind. In dieser Zeit hätten, so Ringler, an den Alpenflusslandschaften Kriege zwischen dem Naturschutz und der geballten wirtschaftlichen Macht getobt. Durch die in den Mittelpunkt gerückte Energienutzung und die Hochwassersicherheit sei es zu einer tiefgreifenden Umstrukturierung der Landschaft gekommen. Als Beispiel zeigte er zunächst ein Luftbild der Isar an der sogenannten „Weißen Wand von Icking“ aus dem Jahr 1951, auf dem die Abfolge unterschiedlicher Teillebensräume (vom Kiefernwald bis zur Kieszone) zu erkennen war. Auf einem aktuellen Bild konnte man dagegen sehen, dass der Fluss im Laufe von sechs Jahrzehnten circa 300 Meter nach Osten gewandert und das ehemalige Wildflussbett inzwischen bewaldet ist.

Strategien für alle Flusstypen

Heute gebe es nur noch wenige ökologisch intakte Flussabschnitte, fasste Ringler zusammen und fügte hinzu: „Wir müssen aber auch über die suboptimalen Flüsse nachdenken.“ Trotz des gewaltigen Umbruchs vieler Landschaften seien diese nicht wertlos, sagte er und betonte: „Wir brauchen Strategien für alle Flusstypen, nicht nur für die Wildflüsse.“ Er nannte Beispiele für Flüsse, die ihre Persönlichkeit nirgends mehr zeigen dürfen (bayerischer Lech, Saalach, Wertach, Inn, Salzach), die ihren Charakter stellenweise noch erahnen lassen (Leitzach) und die ihn wenigstens noch teilweise entfalten können (Halblech, Halbammer, Obere Isar). In diesem Zusammenhang schlug er vor, im Dialog neue Impulse zu setzen und betonte: „Das ZUK ist die richtige Stelle dafür.“

Potenziale für Renaturierung nutzen

Ringler appellierte abschließend an die Wasserwirtschaft Renaturierungspotenziale zu nutzen. „Wir sollten lernen Chancen anzunehmen, die uns die Natur auf dem Tablett liefert.“ In diesem Zusammenhang nannte er ein Beispiel an der Ammer bei Peißenberg, wo so eine unverhoffte Chance – nämlich ein durch ein Hochwasser zum Kauf stehendes Grundstück, das als Renaturierungsfläche geeignet gewesen wäre – nicht genutzt wurde. Auf einen Einwurf eines Dialog-Teilnehmers, dass gegenwärtig teilweise das Gegenteil realisiert werde als in den Entwicklungsplänen stehe, und auf dessen Frage: „Was muss passieren, dass mit dem Geld das Richtige gemacht wird?“, nahm Ringler die Zuständigen der Wasserwirtschaft in Schutz, die – wie er sagte – schon dazu gelernt haben. „Wir brauchen einen integrierten Ansatz – und heute geben wir das Startsignal!“

Vortrag in Auszügen (PDF)


„Fluss-Positionen“ – Zur weiteren Entwicklung von Isar, Loisach, Ammer und Lech

Im Anschluss an den Einführungsvortrag bat Moderator Wolfgang Suske insgesamt sechs Interessensvertreter aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Energieversorger, Naturschutz, Tourismus und Gemeinden aufs Podium. Nacheinander äußerten sich Bürgermeister Joseph Schuster, Wasserwirtschaftsamt-Abteilungsleiter Bernhard Müller, der Leiter der Kraftwerksgruppe Lech Dr. Johann Sachmann, Landwirt Franz Sindlhauser, Bootstourenanbieter Heiko Fröhlich und Joachim Kaschek von der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen. Nach einer kurzen Vorstellung der Personen legten diese ihre Statements und Positionen zu den Alpenflüssen dar. Per Beamer wurde jeweils ein von ihnen selbst ausgewähltes Foto gezeigt, das ihre persönliche Botschaft unterstreichen sollte.

Josef Schuster: "In meinen Adern fließt das grüne Wasser des Lechs"

Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern,
20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer

Josef Schuster, Erster Bürgermeister der Lech-Gemeinde Burggen, sieht sich als „Schlichter zwischen den Interessensgruppen“. Er erklärte, dass er sich – mit großem Rückhalt aus der Bevölkerung – für den Erhalt der Litzauer Schleife einsetze und berichtete, dass sich die Kindergärten und Schulen in der Region darum bemühen den Wert der Flusslandschaften bewusst zu machen.

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Josef Schuster auf einer Anhöhe über der »Litzauer Schleife« des Lechs
Er kommentierte das Bild, das ihn auf einer Anhöhe über der „Litzauer Schleife“ des Lechs zeigt, mit der Aussage: „Damit signalisiere ich, dass ich mich als Vertreter der Gemeinde vor die Litzauer Schleife stelle und hinter alle Akteure, die das gleiche Ziel verfolgen.“ Schuster berichtete, dass der Lech ein Anziehungspunkt für die Menschen sei, ein Platz zum Ruhefinden und Erholen. Das Ziel, einen naturnahen Zustand des Flusses zu erhalten beziehungsweise durch den Rückbau von Betonverbauungen wiederherzustellen, liege der Gemeinde sehr am Herzen. Auf die Frage von Suske, was er als Bürgermeister zur Erreichung solcher Zielsetzungen beitragen könne, antwortete Schuster: „Ich sehe mich als Schlichter zwischen den Interessensgruppen.“ Außerdem bekräftigte er, wie wichtig es sei, schon von Kindesbeinen an das Bewusstsein für die wertvolle Flora und Fauna am Lech zu schärfen.


Bernhard Müller: „Bei der Renaturierung von Flüssen darf der Mensch als Teil der Natur nicht vergessen werden.“

Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern,
20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer

Bernhard Müller betonte, dass er sich in seiner Position als Abteilungsleiter beim Wasserwirtschaftsamt Weilheim nicht als Gegner des Naturschutzes fühle. Er findet es wichtig und richtig, dass regelmäßig gemeinsame Projekte, etwa mit dem WWF, entwickelt werden.

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Ammer mit Auwehr in Weilheim
Foto: Bernhard Müller

Seine Position verdeutlichte er mit einem Bild vom Auwehr in Weilheim. Die Ammer wurde, erklärte Müller, an dieser Stelle mit einer Teilrampe versehen und für Menschen wieder zugänglich gemacht. Außerdem sei dort ein Wasserspielplatz installiert worden, der von Kindergärten, Schulen und Privatpersonen gut angenommen werde. Seine Botschaft lautete: „Ich sehe die Wasserwirtschaft nicht als Gegner des Naturschutzes.“ Es habe sich in den vergangenen Jahrzehnten viel getan, sagte er und fügte hinzu, dass er die Entwicklung gemeinsamer Projekte, etwa mit dem WWF, als wichtig empfinde. Eine von mehreren Zwischenfragen kam von Bezirksrätin Elisabeth Janner vom Bündnis 90 / Die Grünen. Sie wollte wissen, welche Einflüsse es seien, die manche Projekte bremsten. Müller räumte ein, dass das durchaus Naturschutzinteressen sein könnten, betonte jedoch: „Je nach Projekt kommt es zu unterschiedlichen Konflikten.“ Jedoch verfüge das Wasserwirtschaftsamt über die komplette Bandbreite an Fachleuten, die regelmäßig mit externen Experten, wie zum Beispiel mit Vertretern der Ammer-Allianz, im Gespräch seien.



Dr Johann Sachmann: „Grundlast war gestern – heute ist Lückenfüllen!“

Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern,
20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer

Dr. Johann Sachmann, Leiter der Kraftwerksgruppe Lech beim Energieversorger Uniper, erläuterte anhand einer Grafik zum Verhältnis Stromerzeugung und Stromverbrauch die Problematik der Energiewende und betonte die wichtige Aufgabe von Wasserkraftwerken bei der CO²-freien Stromerzeugung für die allseits gewünschte Energiewende.

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Diagramm zum Verhältnis von Stromverbrauch und Stromerzeugung
Autor: Dr Johann Sachmann


Seine Botschaft verbildlichte Dr. Sachmann mit Hilfe eines Diagramms, welches das Verhältnis von Stromverbrauch und Stromerzeugung zeigte. „Hier sehen Sie die Energiewende auf einem Blatt Papier“, erklärte er und erläuterte die Grafik: Der Stromverbrauch, als rote Linie gekennzeichnet, verfüge über tageszeitabhängige Spitzen, die von verschiedenen Energiequellen (Konventionelle, Solar-, Wind-, Laufwasser- und Biomasse-Kraftwerke) in unterschiedlichen Anteilen ausgeglichen werden müssen. Sachmann umriss die Problematik der Stromerzeugung folgendermaßen: „Jeden Tag brauchen wir 80 Gigawatt. Wind steht uns als Energielieferant jedoch nicht immer zur Verfügung, Sonne zwar jeden Tag, aber mit unterschiedlicher Leistung und bei Nacht gar nicht.“ Das bedeute, dass man die Wasserkraftwerke am Vormittag hoch- und bei Sonne und Wind wieder zurückfahre. „Wir sind Lückenfüller geworden“, fasste Sachmann zusammen und fügte hinzu: dass es immer schwieriger werde, auch ökologisch sinnvolle Projekte voranzutreiben. Als Beispiele hierfür nannte er die Windkraft und den Widerstand beim Bau notwendiger Stromtrassen. Dennoch, so betonte er, übernehme die Kraftwerksgruppe Lech Verantwortung für die Flüsse und baue – finanziert aus den Stromerlösen – beispielsweise Fischaufstiege zur Verbesserung der Bestände. Die Frage von Bezirksrätin Johanna Schildbach-Halser, ob die Spitzen beim Stromverbrauch anders ausgeglichen werden könnten als mit Wasserkraft, beantwortete er so: „Nein, nur die Wasserkraftwerke können schnell nachlegen, denn in den Leitungen kann nichts gespeichert werden.“



Franz Sindlhauser: "Naturschutz und Landwirtschaft sind miteinander kombinierbar"

Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern,
20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer

Franz Sindlhauser, Landwirt aus Benediktbeuern appelliert dafür, dass die Bauern in Entscheidungsprozesse rechtzeitig eingebunden werden müssen. Für ihn ist die Loisach die wichtigste Grundlage für den Wasserhaushalt der Gegend. Für die Bauern stellt sie immer schon eine natürliche Grenze zwischen den Futterflächen im Osten und dem Naturgebiet im Westen dar.

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Idyllische Wiese mit grasenden Kühen an der Loisach
Der Betreiber eines Erlebnisbauern- und Landschaftspflegehofs auf einem Biolandbetrieb hatte als Bebilderung seiner Fluss-Position eine Fotografie einer idyllischen Wiese mit grasenden Kühen als Beispiel einer von ihm bewirtschafteten Weidefläche ausgesucht. Seine Botschaft lautete: „Naturschutz und Landwirtschaft sind selbstverständlich kombinierbar.“ Er gab zu bedenken, dass es ohne die Bewirtschaftung durch die Bauern keine Streuwiesen gebe. Konflikte träten dann auf, wenn man die Bauern bei wichtigen Entscheidungen nicht informiere und diese mit Gerüchten vorlieb nehmen müssten. „Ich appelliere dafür, die Bauern bei Entscheidungen rechtzeitig mit ins Boot zu holen“, betonte Sindlhauser und fügte hinzu, dass die Loisach die wichtigste Grundlage für den Wasserhaushalt des ganzen Tales sei. Sie markiere die Grenze zwischen den Futterflächen im Osten und dem Naturgebiet im Westen. „Wir schätzen diese Naturflächen, aber wir benötigen auch kultivierte Moosflächen für unsere Existenz“, sagte Sindlhauser. Elisabeth Wölfl vom ZUK ergänzte, dass durch angemessene Entschädigungen an die Bauern die Interessen der Landwirtschaft und des Naturschutzes besser zusammengebracht werden könnten.

 



Heiko Fröhlich: „Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können. (Konfuzius)“

Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern,
20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer

Heiko Fröhlich, Geschäftsführer eines gewerblichen Bootstourenanbieters in Lenggries, möchte „als verlängerter Arm der Isar-Ranger“ eine Bewusstseinsveränderung bei Erholungssuchenden und Bootsfahrern an und auf der Isar herbeiführen und deren Begeisterung für die Landschaft auch für den Naturschutz nutzen.

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Fröhlich_Botschaft
Heiko Fröhlich ist Erlebnispädagoge und Geschäftsführer des Bootstourenanbieters Montevia GmbH in Lenggries. Das von ihm gewählte Bild – ein mit Schlauchbooten komplett bedeckter Fluss in Finnland – sorgte für amüsiert-entsetzte Reaktionen aus dem Publikum. Auch Fröhlich nannte diese Aufnahme – vor allem mit dem Gedanken daran, dass es solche Zustände auch auf der Isar geben könnte – „ein Horrorszenario“. Er stelle bei seinen Kunden einerseits eine Sehnsucht nach der Natur fest, andererseits sei es jedoch wichtig sie „an der Hand zu nehmen“ und ihnen auf einem ganzheitlichen Weg den richtigen Umgang mit der Natur zu lehren. „Wir haben die Chance Begeisterung an unsere Gäste weiterzugeben und gleichzeitig eine Bewusstseinsveränderung herbeizuführen.“ Fröhlich betonte: „Wir möchten ein verlängerter Arm der Isar-Ranger sein und mit den Naturschutzverbänden kooperieren.“ 


Joachim Kaschek: „Natürlich wild“

Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern,
20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer

Joachim Kaschek, Mitarbeiter der unteren Naturschutzbehörde Bad Tölz-Wolfratshausen, berichtete von positiv zu bewertenden Maßnahmen wie etwa der Umsetzung des Gewässerentwicklungskonzepts im Bereich der Bibermühle, das der Isar wieder mehr Platz verschaffen soll.

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Kaschek_Botschaft
Den Abschluss der Fluss-Positionen auf dem Podium machte Joachim Kaschek. Sein Statement lautete „Natürlich wild“ und er verbildlichte dies mit einer aktuellen Aufnahme vom Rißbach bei Hochwasser – dem Idealtyp eines alpinen Wildflusses. Er betonte: „Die Dynamik gehört zum Fluss, auch wenn dabei gelegentlich ein Auwald „zum Opfer“ wird. Daher versuchen wir der Isar Platz zu geben und die Natürlichkeit eines Gewässers hervorzuheben.“ Er äußerte die Hoffnung, dass das Gewässerentwicklungskonzept des Wasserwirtschaftsamts Weilheim an der „Bibermühle“ bald umgesetzt werde und die Isar an dieser Stelle wieder mehr Platz habe.

 

Aus dem Auditorium meldete sich Margret Hütt vom Bund Naturschutz zu Wort und betonte, dass Naturschutz nur funktioniere, wenn man die Leute mitnehme. Sie appellierte an die Behörden: „Informiert uns über geplante Maßnahmen und wir nutzen unsere Angebote, um mit der Bevölkerung zu kommunizieren.“


Flussdialog an den Themeninseln


Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern,
20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer

In der Kaffeepause wurden die Stuhlreihen im Allianz-Saal beiseite geräumt, in jeder Ecke eine Themeninsel zu je einem Fluss – dem Lech, der Ammer, der Loisach und der Isar – aufgebaut und damit eine offene, gesprächsfreundliche Atmosphäre geschaffen. Die vier Themeninseln luden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Austausch und zur aktiven Beteiligung ein. Sie konnten Meinungsäußerungen auf gelben Klebezetteln schriftlich festhalten, zu konkreten Maßnahmen mit Pro oder Contra ihre Meinung äußern sowie persönliche Gespräche führen und Netzwerke knüpfen.

Mehr zu den Themeninseln

Jede der vier Themenecken bestand aus fünf Pinnwänden und einem Maßnahmen-Tisch. An zwei Stellwänden konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelbe Klebezettel mit ihren persönlichen Anregungen und Statements anbringen. An den übrigen drei konnten sie in „Balkendiagramm-Form“ mit grünen (pro) beziehungsweise roten (contra) Magnetstreifen Maßnahmenvorschläge bewerten. Anhand der jeweiligen Balkenlängen entstand ein – meist sehr eindeutiges – Stimmungsbild. Ein zweiter Mittelpunkt jeder Station war der große Maßnahmen-Tisch. Darauf waren Moderationskarten mit der Beschreibung konkreter Maßnahmen auf einem großen Luftbild des jeweiligen Flusses angeordnet. Die Besucher konnten ihre Kommentare hier direkt auf den – mit Papier bespannten Tisch – schreiben. Von allen Angeboten zur aktiven Beteiligung machten die Teilnehmenden regen Gebrauch.

Zur Diskussion standen konkrete Zielsetzungen und Maßnahmenvorschläge, die Fachleute z.B. aus den Bereichen Naturschutz, Wasserwirtschaft, Energiegewinnung, Tourismus, Forst und Fischerei im Vorfeld erarbeitet hatten. Von den TeilnehmerInnen war in den vorangegangenen Workshops – den sogenannten Fluss-Gesprächen –eine Vielzahl an Zielen und Maßnahmen erarbeitet worden, die für die Dialogreihe prägnant zusammengefasst wurden. Der aktive Dialog sollte den Stand der Diskussion an die interessierte Öffentlichkeit vermitteln und eine Partizipationsmöglichkeit bieten.

“Eindrücke und Ergebnisse“ (PDF 1,5 MB)



Themeninsel Ammer: Viel Einigkeit bei den Teilnehmenden

Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern,
20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer

Moderatoren: Matthias Luy, Landesbund für Vogelschutz Bezirksgeschäftsstelle Oberbayern, Mathias Fischer und Sigrun Lange, beide WWF Deutschland, Büro Wildflüsse Alpen.

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An der Themeninsel „Ammer“ gab es großen Zuspruch der Teilnehmenden hinsichtlich der meisten Zielsetzungen (Ausnahme: die touristische Erschließung des Flusses). Einigkeit herrschte zum Beispiel in dem Punkt, die Ammer und ihre Seitengewässer flussauf- und abwärts für Wasserlebewesen wieder durchgängig zu machen. Es traten aber auch Kontroversen zutage, beispielsweise bei den Themen Deichrückverlegungen als Voraussetzung für Renaturierungen sowie bei der Idee Wiederansiedlung von Wildtieren wie Wolf und Luchs. Außerdem wurde die Forderung laut, die Umweltbildung an Schulen und die Zusammenarbeit mit der Kirche zu forcieren und frühzeitig runde Tische zu bilden.


Fotos:
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Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern, 20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer
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Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern, 20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer
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Themeninsel Ammer 1
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Themeninsel Ammer 3
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Themeninsel Ammer 2
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Maßnahmen und Kommentaren (PDF)



Themeninsel Isar: Nicht nur „grüne Positionen“

Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern,
20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer

Moderatoren: Joachim Kaschek, Untere Naturschutzbehörde LRA Bad Tölz-Wolfratshausen, Fabian Unger, Landesbund für Vogelschutz Bezirksgeschäftsstelle Oberbayern und Josef Birzele, Leiter der Jugendsiedlung Hochland

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An der Themeninsel wurden viele „gute und vernünftige Gedanken“ geäußert, darunter nicht nur eindeutig „grüne Positionen“. Es kamen auch Ängste zur Sprache, dass die Landwirtschaft zu sehr eingeschränkt werde. Viele rote Punkte bei der Abstimmung haben die beiden Zielsetzungen „Private Boote auf der Isar sollen reduziert werden“ und „Fischerei-Eigenrechte und Unkenntnis der Gemeinden sollen flussbauliche Maßnahmen nicht behindern“ bekommen. Einstimmig positiv bewertet wurden unter anderem die Zielsetzung, ausreichend Totholz und Geschiebe für natürliche Umlagerungen im Flussbett zur Verfügung zu stellen.

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Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern, 20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer
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Themeninsel Isar
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Themeninsel Isar 1
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Themeninsel Isar 2
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Maßnahmen und Kommentaren (PDF)



Themeninsel Lech: Beteiligte sind bereits im Gespräch

Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern,
20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer

Moderatoren: Birgitt Kopp, Geschäftsführerin Lebensraum Lechtal e.V und Susanne Lengger, Geschäftsführerin Tourismusverband Pfaffenwinkel

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Die Moderatorin der Themeninsel Lech Birgitt Kopp betonte: „Ich denke, dass wir am Lech weiter sind als an Loisach und Ammer.“ Begründet wurde diese Behauptung mit dem etablierten Naturschutzprojekt „Lebensraum Lechtal“, das – so die Moderatorin – dafür sorge, dass die Beteiligten im Gespräch bleiben. In dessen Rahmen seien schon viele Themen sehr gut aufbereitet worden. Aus dem Kreise der Veranstaltungsteilnehmerinnen und -teilnehmer habe sie viel Zustimmung für die Forderungen, den Betrieb von Wasserkraftwerken am Lech nach ökologischen Gesichtspunkten umzugestalten und die wertvollen flussnahen Lebensräume im Lechtal durch Biotop-Brücken miteinander zu verbinden, aufgenommen. Kritische Stimmen hätte sich vor allem zum Thema „touristische Erlebbarkeit des Lechs“ geäußert.


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Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern, 20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer
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Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern, 20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer
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Themeninsel Lech
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Themeninsel Lech 2
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Themeninsel Lech 2



Maßnahmen und Kommentaren (PDF)



Themeninsel Loisach: Diskussionen über das Gestern und Heute

Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern,
20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer

Moderatoren: Elisabeth Wölfl, Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern und Dora Schulze, Wasserwirtschaftsamt Weilheim, Abteilungsleiterin Lkrs. TÖL.

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An den Stellwänden und Tischen wurden Flussverläufe und Bildvergleiche zwischen dem 19. Jahrhundert und dem heutigen Zustand der Loisach präsentiert, die zu Diskussionen und zu Ideen für konkrete Maßnahmen anregten. Vor allem das Thema „Biber“, der geplante Kraftwerksbau in Großweil und die Fischerei am Kochelsee wurden kontrovers diskutiert.

Für die Loisach standen keine konkreten Ziele und Maßnahmen zur Diskussion, da im Vorfeld der Dialogveranstaltung noch kein Fluss-Gespräch stattgefunden hatte. Anhand eines Luftbildes und Darstellungen des früheren Verlaufes der Loisach wurden dennoch sehr intensiv mögliche Veränderungen und Problemlagen an der Loisach diskutiert.

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Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern, 20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer
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Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern, 20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer
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Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern, 20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer
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Resümee und Ausblick

Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern,
20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer

Im Anschluss an den circa einstündigen „Flussdialog“ lieferten die vier Moderatoren der einzelnen Themeninseln ein kurzes Resümee. Alle berichteten einstimmig von einem lebhaften Interesse der Beteiligten. Die „Themeninselmoderatorinnen und Moderatoren“ Elisabeth Wölfl (Loisach), Matthias Luy (Ammer), Birgitt Kopp (Lech) und Joachim Kaschek (Isar) fassten die Gespräche und Ergebnisse aus ihren Runden kurz zusammen (vgl. einzelne Themeninseln).

Nach der Resümee-Runde meldete sich noch einmal Moderator Wolfgang Suske zu Wort. Er freute sich über die große Teilnehmerzahl der Veranstaltung und die rege Beteiligung und erklärte: „Im Rahmen des Hotspot-Projektes werden nun zu jedem Fluss fünf bis sechs Schwerpunktprojekte mit konkreten Umsetzungsplänen aufgearbeitet.“ Die Beiträge der Teilnehmer, so Suske, werden dokumentiert und verarbeitet und dienten dabei als Richtungsweiser für die Setzung der Schwerpunkte. Beim abschließenden Imbiss bot sich die Gelegenheit für weitere Gespräche.



Impressionen der Veranstaltung

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Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern, 20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer
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Dialogreihe 2/5 Hotspot-Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", Dialog 2: "Perspektiven für die Zukunft", im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern, 20.10.2015, Foto: Manfred Neubauer

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