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Projekte der Imkerei-Fachberatung

Schul-Bienenstände für den Nachwuchs


Schulbienenstände wie dieser Alpenlehrbienenstand geben Kindern, Jugendlichen und interessierten Erwachsenen einen Einblick in die Wunderwelt des Bienenstocks.
© Imkereifachberatung des Bezirks Oberbayern

Der Imkereifachberater des Bezirks Oberbayern möchte bereits Kinder und Jugendliche für die Imkerei begeistern. Er besucht deshalb Kindergärten und Schulen und erklärt dem Nachwuchs an Schulbienenständen die Wunderwelt des Bienenstocks.

Lehrerinnen und Lehrer können sich auf die Bienenhaltung an ihrer Schule in Fortbildungskursen vorbereiten, die die Imkereifachberatung bei Bedarf gemeinsam mit den staatlichen Schulämtern konzipiert. Die Fachberatung für Imkerei gibt Tipps für die Einrichtung und Pflege der Schulbienenstände. Darüber hinaus bietet sie speziell für Schüler konzipierte Themeneinheiten zur Imkerei an.

Mehr Wald- und Tannenhonig durch Waldtracht-Beobachtung

Für den würzigen Wald- und Tannenhonig sammeln die Bienen die Ausscheidungssekrete von Rinden- und Schildläusen.
© Elisabeth Hoch

Meist ist die Nachfrage größer als das Angebot, so beliebt ist der würzige dunkle Wald- und Tannenhonig bei den Verbrauchern. Für Imkerinnen und Imker ist die Gewinnung von Honigtau-Honig deshalb von großer ökonomischer Bedeutung. Gerade in Oberbayern bietet der Wald eine wichtige Trachtquelle für die Bienen. Doch allein das Vorhandensein von Wald genügt nicht. Denn im Unterschied zum Wiesenhonig spielen hier die Honigtau-Erzeuger eine wichtige Rolle. Es handelt sich dabei um verschiedene Arten von Rinden- und Schildläusen, deren Ausscheidungssekret von den Bienen gesammelt und zu Honig verarbeitet wird. Damit das geschehen kann, müssen Fichten oder Tannen massenhaft von diesen kleinen Tieren befallen sein.

Auch der Imker muss sich gut auskennen, um das Einsetzen oder Ausbleiben einer Waldtracht rechtzeitig zu erkennen. Er muss wissen, welche Erzeuger in welchen Wäldern vorkommen, und er muss in der Lage sein, ihre Besatzdichte zu beurteilen. Der Fachberater für Imkerei möchte dieses Wissen an die oberbayerische Imkerschaft weitergeben. Deshalb beobachtet er gemeinsam mit ihnen das Vorkommen der Honigtau-Erzeuger im oberbayerischen Voralpen- und Alpengebiet. Darüber hinaus bietet die Fachberatung für Imkerei Schulungen zu diesem Thema an.

Ihre Ansprechperson

Fachberatung für Imkerei
Prinzregentenstr. 14
80538 München
Telefon: 089 2198-16002
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