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Fallmanagement

Nahaufnahme eines Netzes aus Tauen und Metallringen auf einem Kinderspielplatz.
© Photocase

Was ist Fallmanagement?

Feste Ansprechpartner

Regelmäßige Gespräche und Kontakte

Stärken des Fallmanagements

Wann ist Sachbearbeitung im Fallmanagement sinnvoll?

Wer ist für Sie zuständig?

Ansprechpersonen

Haben Sie Fragen zum Konzept des Fallmanagements?

   

Was ist Fallmanagement?

Das Fallmanagement verbessert die Auswahl der Hilfeangebote für Menschen mit Behinderungen. Es stärkt die Selbstbestimmung und das Wunsch- und Wahlrecht. Der Bezirk Oberbayern bietet diese Art der Sachbearbeitung an für

  • Menschen mit Behinderungen und
  • Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten, die Leistungen der Wohnungslosenhilfe erhalten.

Feste Ansprechpartner

Das Fallmanagement ist eine alternative Methode zur klassischen Sachbearbeitung. Es ermöglicht das Eingehen auf die persönlichen Bedürfnisse. Die Fallmanager und Fallmanagerinnen arbeiten im Team. Sie sind für die leistungsberechtigte Person und gegebenenfalls deren rechtliche Betreuung feste Ansprechpersonen. Persönliche Gespräche führen sie vor Ort. Das Fallmanagement ist ein freiwilliges Angebot.

Regelmäßige Gespräche und Kontakte

Das Fallmanagement stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Die Anwendung dieser Methode erfordert die aktive Mitarbeit der Beteiligten, regelmäßige Gespräche und Kontakte. Damit gelingt es, die Lebenssituation gemeinsam zu betrachten und den individuellen Bedarf zu ermitteln. Wohnortnahe Hilfeangebote, die die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft fördern, werden besonders berücksichtigt.

Stärken des Fallmanagements

Das Fallmanagement ist eine neue Möglichkeit der Zusammenarbeit mit dem Bezirk Oberbayern. Ein Fallmanager und eine pädagogische Fachkraft bilden jeweils ein Team und sind feste Ansprechpersonen. Diese Kooperation ermöglicht der leistungsberechtigten Person eine bessere Mitwirkung bei der Auswahl geeigneter Hilfeangebote.

Wann ist Sachbearbeitung im Fallmanagement sinnvoll?

Fallmanagement kommt bei besonderen Situationen zum Einsatz, beispielsweise

  • wenn eine Notlage vorliegt,
  • wenn Leistungen mehrerer Leistungsträger – beispielsweise des Bezirks Oberbayern, der Krankenkasse sowie der Bundesagentur für Arbeit – notwendig sind,
  • wenn mehrere Leistungen der Eingliederungshilfe erforderlich sind,
  • wenn es kein passendes Hilfeangebot gibt oder
  • wenn leistungsberechtigte Personen einen Teilhabeplan wünschen. Gesetzliche Grundlage für den Teilhabeplan ist das Bundesteilhabegesetz (BTHG).

Wer ist für Sie zuständig?

Interessierte Bürgerinnen und Bürger bitten wir, mit der für Ihren Wohnort zuständigen Ansprechperson Kontakt aufzunehmen. Wir sind trotz der Kontaktbeschränkungen auf Grund der Corona-Pandemie jederzeit für Sie erreichbar.

Ansprechpersonen

Anna Jochymczyk

Telefon: 089 2198-25900
E-Mail: fm-erwachsene-info@bezirk-oberbayern.de

Zuständig für:

Landkreise: Dachau, Fürstenfeldbruck, München, Ebersberg, Landsberg, Starnberg, Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz, Miesbach

Sozialbürgerhäuser (Stadt München): SBH Moosach-Neuhausen, SBH Pasing, SBH Laim-Schwanthaler, SBH Mitte

Torsten Stemmer

Telefon: 089 2198-25300
E-Mail: fm-erwachsene-info@bezirk-oberbayern.de

Zuständig für:

Landkreise: Eichstätt, Ingolstadt, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen, Freising, Erding, Mühldorf, Altötting, Rosenheim, Rosenheim-Stadt, Traunstein, Berchtesgadener Land

Sozialbürgerhäuser (Stadt München): SBH Giesing-Harlaching, SBH Süd, SBH Ramersdorf-Prelach, SBH-Nord, SBH Schwabing-Freimann, SBH Orleansplatz

Haben Sie Fragen zum Konzept des Fallmanagements?

Wenn Sie mehr über das Fallmanagement wissen möchten, wenden Sie sich bitte an:

Stefan Becker

Telefon: 089 2198-61200

E-Mail: stefan.becker@bezirk-oberbayern.de