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Eine junge Frau in einem weißen Kittel, vielleicht eine Altenpfelgerin, zeigt einer älteren Frau etwas auf einem Klemmbrett. Der unterschiedliche Unterstützungsbedarf von alten und pflegebedürftigen Menschen macht eine ausführliche Beratung notwendig.
Foto: Miriam Dörr
© Miriam Dörr / fotolia.com

Antragstellung für Hilfe zur Pflege

Pflegebedürftige Menschen haben unterschiedlichen Bedarf an Unterstützung. Erforderlich ist, sich mit der Lebenssituation jeder Person auseinanderzusetzen. Dafür braucht es eine ausführliche Beratung. Ziel ist es, jeder Person passgenaue Leistungen anzubieten.

Die Gewährung von Hilfe zur Pflege nach § 61 SGB XII berührt rechtlich schwierige Themengebiete. Auf den folgenden Seiten finden Sie Antworten auf ausgewählte Fragen zur Gewährung von Hilfe zur Pflege. Die Servicestelle des Bezirks Oberbayern berät Sie jederzeit gern.


Alle Bereiche im Überblick

  • Regeln für den Antrag

    Um Hilfe zur Pflege ab dem Zeitpunkt der Bedürftigkeit zu erhalten, ist es wichtig, dem Bezirk Oberbayern möglichst zeitnah die Heimaufnahme anzuzeigen.

    Nachrang der Sozialhilfe

    Hilfe zur Pflege kann nur erhalten, wer sich nicht selbst helfen kann. Man spricht deshalb vom Nachranggrundsatz der Sozialhilfe.

    Einkommen und Vermögen

    Pflegebedürftige müssen zunächst ihr eigenes Einkommen und Vermögen sowie die Leistungen der Pflegeversicherung einsetzen.
  • Vertragliche Ansprüche und Schenkungen

    Der Bezirk Oberbayern prüft auch, ob der Pflegebedürftige Ansprüche gegen weitere Dritte hat, bevor Hilfe zur Pflege gewährt wird.

    Unterhaltsansprüche

    Auch Unterhaltsansprüche gegenüber weiteren Personen prüft der Bezirk Oberbayern, bevor er Hilfe zur Pflege gewährt.

    Bestattungskosten

    Hier erhalten Sie Informationen zu den Bestattungskosten, für deren Übernahme ein eigener Sozialhilfeantrag beim Bezirk Oberbayern notwendig ist.