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Interdisziplinäre Frühförderung

Ein kleiner Junge sitzt lachend und mit ausgestreckten Armen in einem Bällebad. Eine ebenfalls lachnede Frau kitzelt ihn.
Foto: Wolfgang Englmaier © Bezirk Oberbayern

Die Interdisziplinären Frühförderstellen (IFS) unterstützen Kinder mit Behinderungen und Kinder, die in ihrer geistigen, körperlichen oder seelischen Entwicklung verzögert sind. Die Förderung richtet sich an Kinder vom Säuglingsalter bis zur Einschulung.

Finanzierung der Förderung

Der Bezirk Oberbayern und die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten. Jedes Kind kann maximal 72 heilpädagogisch-psychologische Behandlungen pro Jahr erhalten.

Offenes Beratungsangebot

Bei den Interdisziplinären Frühförderstellen ist das Offene Beratungsangebot angesiedelt. Die Beratung informiert die Eltern über Fördermöglichkeiten für ihr Kind und vermittelt es in weitere Diagnostik. Der Bezirk Oberbayern finanziert maximal zwei Behandlungen.

Leistungen der Interdisziplinären Frühförderstellen

  • Beratung der Eltern,
  • Diagnostik sowie
  • medizinisch-therapeutische, psychologische sowie heil- und sozialpädagogische Förderung des Kindes

Einzelstunden und Förderung in Kleingruppen

Die Behandlung erfolgt in der Frühförderstelle oder im Lebensumfeld des Kindes – zum Beispiel zuhause oder in der Kindertagesstätte. Die Frühförderstellen bieten neben Einzelstunden Förderung in Kleingruppen an. Der Therapieplan richtet sich nach dem Bedarf des Kindes. Die Eltern sind in die Förderung mit eingebunden.

Frühförderstellen in Oberbayern

In Oberbayern gibt es 61 Interdisziplinäre Frühförderstellen. Frühförderstellen für Kinder mit einer Sinnesbehinderung arbeiten überregional. Das heißt, sie sind für mehrere Landkreise und Städte in Oberbayern zuständig.