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Sonderausstellungen "AlltagsSchätze" und "ZeitRäume"

21.03.2026 bis 08.11.2026
Freilichtmuseum Glentleiten

Weitere Informationen zur Veranstaltung:

AlltagsSchätze

Die Ausstellung „AlltagsSchätze“ erzählt anhand ausgewählter Objekte aus der Museumssammlung spannende und berührende Geschichten von den Menschen, die sie einst besessen haben. So ist ein archaisch wirkender, über 7,5 m langer Einbaum vom Starnberger See ebenso zu sehen wie ein „Marterl“, das vom tragischen Tod einer Bergbäuerin Zeugnis gibt.

Außerdem erfahren Besucherinnen und Besucher mehr dazu, wie die Sammlung entstanden ist und weiterentwickelt wird, aber auch, welche Objekte den Menschen der Region besonders am Herzen lagen. Denn solche Gegenstände blieben eher erhalten und finden sich daher auch in größerer Zahl im Bestand der Glentleiten – beispielsweise die in der Ausstellung gezeigten Lourdes-Madonnen von Klein bis Groß.

Im Eingangsbereich der Schau beeindruckt darüber hinaus ein raumhoher Setzkasten mit einer Fülle ausgewählter Stücke, die einerseits Schlaglichter auf fünf Jahrzehnte Glentleiten und andererseits auf das Museumsteam selbst werfen: Neben einem Haarbild, das an eine junge Verstorbene erinnert und als erstes Objekt in die Sammlung kam, sind unter anderem auch mittlerweile historisch gewordene Arbeitsgeräte der Museumshandwerker oder ein auf den ersten Blick kurios erscheinendes Hilfsmittel der Hausforschung zu entdecken.

Zum Mitmachen sind Besucherinnen und Besucher im Eingangsbereich der Präsentation aufgefordert: hier können sie ihre Lieblingsorte an der Glentleiten in einem Steckbrief vorstellen.


Eine Collage aus Zeich ung und Fotografie vor hellrotem Hintergrund:
Ein Tankwart als Comiczeichnung, seitlichein kleinesr Junge as den Fünfzigern als Foto, daneben ein Foto einrr Bäuerin mit Kuh von hinten.
Die Ausstellung ZeitRäume (© Freilichtmseum Glentleiten)


ZeitRäume

Die dezentrale Sonderschau ZeitRäume lässt Sie an sechs unterschiedlichen Orten im Museumsgelände neue Geschichten und Personen entdecken, die in den historischen Häusern bislang noch nicht thematisiert wurden. Da geht es etwa am Samerhäusl aus Schönau um eine Künstlerin, die viele Jahre zur Sommerfrische auf den kleinen Hof kam, dort zeitweise Malunterricht gab und sich schließlich ganz am Königssee niederließ. An der Zollingerhalle hingegen lernen Sie Marinus Bichler näher kennen, einen Sägewerksbesitzer, der aufgrund seines ehrenamtlichen Engagements in seinem Heimatort schließlich so beliebt war, dass ihn die Bürgerinnen und Bürger sogar zum Bürgermeister wählten, obwohl er gar nicht auf dem Wahlzettel stand.

Jeder „ZeitRaum“ wirft darüber hinaus Schlaglichter auf jeweils ein Jahrzehnt ab den 1970er-Jahren, also ab Museumsgründung. Sie erfahren, wie sich die Glentleiten über die Zeit hinweg entwickelte, begegnen aber auch Alltagsphänomenen wie dem „Spiel des Jahres“, TV-Serien-Erfolgen oder den Musik-Charts.

Machen Sie sich also auf den Weg und entdecken Sie die “ZeitRäume“ des Freilichtmuseums:

  • Persönliches Schicksal am Hoderer-Hof (Gebäude Nr. 13) und die 1970er-Jahre
  • Ausblick und Wirtschaften auf den Almen (A1-A6) und die 1980er-Jahre
  • Kunst und Sommerfrische am Samerhäusl (Gebäude Nr. 53) und die 1990er-Jahre
  • Kriegserinnerungen im Fischerweber-Hof (Gebäude Nr. 32) und die 2000er-Jahre
  • Innovation und Engagement in der Zollingerhalle (Gebäude Nr. T11) und die 2010er-Jahre
  • Treffpunkt Tankstelle (Gebäude Nr. 3a) und die 2020er-Jahre
Weitere Infos unter: https://www.glentleiten.de/museumsangebot/zeitraeume/


Die Ausstellungen sind vom 21. März bis 8. November 2026 zu sehen.


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