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Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Leichter Sprache

  1. Menschen mit Behinderungen finden oft nur schwer Arbeit.

    Deshalb gibt es in Oberbayern Werkstätten für behinderte Menschen.

    Dort finden Menschen mit Behinderungen eine Arbeit.

    Die Werkstätten sind für Menschen mit

    • geistigen
    • körperlichen
    • seelischen Behinderungen.
    Farbige Zeichnung einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM). Eine Frau in einem blauen Overall fährt eine Palette. Ein Mann im Rollstul transportiert etwas auf seinen Beinen. In einem Gebäude sieht man noch mehr Menschen arbeiten.
  2. Der Berufs·bildungs·bereich

    In der Werk·statt gibt es mehrere Bereiche:

    Zum Beispiel:

    Den Berufs·bildungs·bereich:

    Dort können Menschen mit Behinderungen eine Aus·bildung machen.

    Das heißt: Sie lernen dort viel über einen Beruf.

    Bei der Ausbildung: Ein Lehrer erklärt den Schülern ein elektrisches Gerät. Die Schüler sitzen an einem Tisch. Der Lehrer steht.
  3. Arbeits·bereich

    Und es gibt den Arbeits·bereich:

    Dort können Menschen mit Behinderungen arbeiten.

    Es gibt viele verschiedene Arbeits·bereiche.

    • Manche Menschen bauen zum Beispiel einen Tisch.
    • Oder sie bauen einen Stuhl.
      In schwerer Sprache heißt das: Möbel·fertigung.

    Oder die Menschen arbeiten im Garten.
    Sie kümmern sich um Blumen und Pflanzen.

    Ein Mann an einer Kreissäge. Er trägt er eine Schutzbrille und Gehörschutz.
  4. Arbeits·lohn

    In der Werkstatt nehmen Menschen mit Behinderungen am Arbeits·leben teil.

    Für ihre Arbeit bekommen sie den Arbeits·lohn.
    Das ist das Geld für Ihre Arbeit

    Den Arbeits·lohn zahlt die Werkstatt.

    geld-bekommen
  5. Wechsel in eine neue Arbeit

    In den Werk·stätten machen Menschen mit Behinderung eine Ausbildung.
    Sie lernen dort viel für ihren Beruf.

    Danach können sie weiter in der Werk·statt arbeiten.
    Oder sie können in eine andere Arbeit wechseln.

    Zum Beispiel:
    Sie arbeiten später auf dem ersten Arbeits·markt.
    Das bedeutet:
    Menschen mit Behinderung arbeiten in einem Betrieb.
    Der Betrieb hat keine Werkstatt für Menschen mit Behinderung.
    Dort arbeiten Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderungen zusammen.

    Ein Arbeiter steht an einer großen Maschine und arbeitet damit.
  6. Wer hat diese Seite gemacht?

    Die Texte sind übersetzt von:
    • Anna Schattenhofer, Atelier für Leichte Sprache, Köln
    • Susanne Göbel, Büro für Leichte Sprache, Kassel
    • Peter Bechmann, Bezirk Oberbayern,
      Presse- und Informations·stelle.

    Die Zeichnungen sind von:
    Lebenshilfe Bremen e.V., Leichte Sprache - Die Bilder,
    Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.