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Ambulant Betreutes Wohnen in Leichter Sprache

  1. Das ambulant betreute Wohnen ist eine Hilfe für Menschen mit Behinderungen.

    Ambulant betreutes Wohnen heißt:

    Eine Person mit  Behinderung wohnt in einer eigenen Wohnung.
    Manchmal kommt ein Betreuer oder eine Betreuerin.
    Sie unter·stützen die Person zu Hause.

    So können Menschen mit Behinderungen ihr Leben selbst bestimmen.
    Sie können am Leben in der Gemeinschaft dabei sein.

    Wollen Sie ambulant betreut Wohnen?

    Der Bezirk Oberbayern hilft Ihnen dabei!
    Wir beraten Sie bei Fragen zum ambulant betreuten Wohnen.
    Wir helfen Ihnen bei der Suche nach einem passenden Wohn-Platz.

    Farbige Zeichnung einer Frau, die an einer Wohnungs-Tür klingelt. Sie trägt eine Umhängetasche.
  2. Was ist wichtig ?

    Wichtig für das ambulant betreute Wohnen ist:
    Sie können wegen Ihrer Behinderung Ihr Leben nicht mehr allein führen.
    Sie brauchen Hilfe im Alltag.

    Zum Beispiel:

    • Hilfe beim Waschen oder Kochen.
    • Sie brauchen keine stationäre Betreuung.
    Farbige Zeichnung eines Menschen, der im Rollstuhl an einem Herd sitzt und in einem Topf rührt. Neben ihm steht ein Mann, der ein geöffnettes Kochbuch hält und auf eine Stelle im Buch deutet..
  3. Stationäre Betreuung heißt:

    Eine Person wohnt immer in einer Wohn-Gruppe.
    Oder immer in einer Einrichtung.

    Dort arbeiten Betreuer und Betreuerinnen.
    Sie unterstützen die Person.
    Weil die Person oft viel Hilfe braucht und nicht alleine leben kann.

    Zeichnung eines Hauses mit Wiesen und Wegen. Auf den Wegen sind Menschen. Einige der Menschen sind im Rollstuhl oder mit Rollator unterwegs.
  4. Welche Unterstützung bietet ambulant betreutes Wohnen?

    Beim ambulant betreuten Wohnen werden die Bewohner und Bewohnerinnen zuhause betreut.

    • Sie bekommen Hilfe beim Umgang mit ihrer Behinderung.
    • Sie bekommen Hilfe für den Alltag.
    • Sie können mit anderen Menschen zusammen·leben.
    • Sie können arbeiten.
    • Sie haben Kontakt zu anderen Menschen.
    • Sie leben unabhängig.
    • Sie bestimmen ihr Leben selbst.
    Farbige Zeichnung einer Einkaufssituation. Eine Frau steht an einer Gemüsetheke. Sie hält in einer Hand eine Einkaufstüte und greift mit der anderen Hand nach Tomaten. neben ihr sitzt eine Frau im Rollstuhl und deutet auf die Theke.
  5. Betreutes Wohnen in Familien (BWF)

    Manche Menschen mit Behinderung wollen gerne bei einer Familie leben.

    Für diese Menschen gibt es das Betreute Wohnen in Familien.

    Die Familien nehmen eine Person als Gast bei sich auf.
    Sie leben mit der Person zusammen und betreuen sie.
    Sie leben für eine längere Zeit zusammen.
    Manche leben auch für immer zusammen.


    Menschen mit Behinderung müssen so nicht im Heim leben:

    • Sie werden zuhause von der Familie betreut.
    • Sie können am Leben teil·haben.
    • Sie bestimmen ihr Leben selbst.
    Farbige Zeichnung von sechs Menschen, die als Gruppe vor einem Haus stehen und den Betrachter anschauen.