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Holzknechtmuseum Ruhpolding

Das Holzknechtmuseum im Sommer: Auf einem Kiesweg laufen Kinder. Auf einer Wiese dahinter wirft das vorstehende Holz-Dach Schatten auf eine Block-Hütte. Dahinter steht dichter Nadelwald.
© Holzknechtmuseum Ruhpolding

Direkt an der Deutschen Alpenstraße liegt das Holzknechtmuseum Ruhpolding. Es erzählt vom Leben der Waldarbeiter, die man in Bayern und Österreich Holzknechte nannte. Sie schlugen Holz für die Saline Traunstein, die von 1619 bis 1912 Sole aus Bad Reichenhall zu Salz verarbeitete.

Das Einbringen des Holzes war gefährlich und konnte das Leben oder die Gesundheit kosten. War der Weg ins eigene Bett zu weit, übernachteten die Holzknechte im Rindenkobel – einer einfachen temporären Hütte aus Fichtenstangen und Rinde.

Bei einem Gang durch das ausgedehnte Freigelände erhalten die Besucherinnen und Besucher einen Eindruck von den harten Lebensbedingungen der Holzknechte. Höhepunkte des Sonderprogramms sind die Wald- und Köhlerwochen sowie die Waldweihnacht.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr

Geöffnet bis 7.11. ausgenommen Allerheiligen