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Andreas Kuhnlein: Spuren des Menschseins

Sonderausstellung
»Krönung der Schöpfung oder die Rache der Tiere«
das den unsäglichen Umgang mit Tieren durch uns Menschen anprangert

Für den 1953 in Unterwössen im Chiemgau geborenen Künstler ist jeder Baum eine wesenhafte Erscheinung und Synonym für den Menschen. Unter diesem Aspekt erarbeitet Kuhnlein aus Stämmen und Hölzern von toten und entwurzelten Bäumen Menschen-bildnisse, die geprägt sind von Verletzlichkeit und Vergänglichkeit. Für den Holzbildhauer trägt ein Baum mit seinen Jahresringen trägt die verflossene Zeit ebenso in sich wie ein menschliches Antlitz.

Kuhnleins Menschenbilder lassen uns fragen:
Wer sind wir?
Wo kommen wir her?
Wohin gehen wir?

Andreas Kuhnleins Werke sind in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten, ebenso wurden ihm künstlerische Begleitungen von Europarat- und Landesausstellungen zuteil.

2005 erhielt Kuhnlein eine Professur an der Kunstakademie in Louyang in China. Der Bezirk Oberbayern zeichnete ihn 2009 mit dem Kulturpreis aus. Ein Jahr später erhielt er als erster den Ellinor Holland Kunstpreis.

Viele seiner Skulpturen befinden sich im öffentlichen Raum u.a. im Bayerischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, im Berliner Stadtmuseum, der Dresdener Kathedrale, dem Skulpturenmuseum Den Haag, am Flughafen München und im Museè de la Civilisation in Quebec / Kanada.

Einen ausführlichen Bericht über Andreas Kuhnlein gibt es in der BR Mediathek "Lebenslinien: Ich schneid mir´s von der Seele".


In der Ausstellung zeigt Andreas Kuhnlein sein jüngstes Werk:
»Krönung der Schöpfung oder die Rache der Tiere«
das den unsäglichen Umgang mit Tieren durch uns Menschen anprangert.

Datum/ Uhrzeit:

Datum: 15.09.2020 bis Datum: 13.02.2021

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Veranstaltungsort:

  • Holztechnisches Museum Rosenheim
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