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Der Oberbayerische Kulturpreis 2005

Preis für Max Mannheimer und Hans Roth


Die Auszeichnung ging 2005 an zwei Persönlichkeiten, die sich in unterschiedlicher Weise um die Versöhnung der Vergangenheit mit der Zukunft verdient gemacht haben: Max Mannheimer und Hans Roth. Die Preisverleihung fand am 24. September 2005 im Rahmen der Oberbayerischen Kulturtage in Waldkraiburg statt.

Max Mannheimer hat Auschwitz überlebt. Als so genannter „Arbeitsjude“ wurde er 1943 nach Warschau überstellt, 1944 kam er nach Dachau. Die Befreiung erlebte er im dortigen Konzentrationslager. Max Mannheimer lebt heute in der Nähe von München und ist Vorsitzender der „Lagergemeinschaft Dachau“. Als einer der letzten Zeitzeugen und nach langem Schweigen berichtet er seit 1985 im Rahmen von zahllosen Führungen, Podiumsgesprächen, Rundfunk- und Fernsehsendungen, in Schulen sowie Jugend- und Erwachsenengruppen über das Grauen des Holocausts.

Der zweite Preisträger, Hans Roth, war bis 2003 insgesamt 23 Jahre lang Geschäftsführer des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege. Er hat v.a. im Rupertiwinkel und im Berchtesgadener Land viele heimatgeschichtliche und kunsthistorische Initiativen ergriffen. Hans Roth ist Rundfunkrat, Landesdenkmalrat und war Herausgeber der Fachzeitschrift „Schönere Heimat, Erbe und Auftrag“. Hans Roth, geboren 1938 in Laufen, lebt in München.

Ansprechpartner/in

Simone Rünagel
Telefon: 089 2198-31202
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