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Meilenstein für Pflegestützpunkt im Landkreis Landsberg am Lech

München, den Datum: 21.07.2020
Soziales

Stützpunktvertrag wurde unterzeichnet

Mit der Unterzeichnung des Stützpunktvertrages durch Bezirkstagspräsident Mederer, Landrat Eichinger und AOK-Direktor Floßmann wurde im Landkreis Landsberg am Lech der zweite Pflegestützpunkt in Oberbayern auf der Basis des neuen bayerischen Rahmenvertrags auf den Weg gebracht. Der Bezirk Oberbayern beteiligt sich daran finanziell sowie ergänzend mit einer Vor-Ort-Beratung zu seinen Leistungen insbesondere für Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Pflegebedarf.Den Vertrag unterzeichneten Bezirkstagspräsident Josef Mederer, der Landrat des Landkreises Landsberg am Lech, Thomas Eichinger, sowie der Direktor der AOK Landsberg, Harald Floßmann, am 20. Juli im Landratsamt Landsberg. Der Vertrag wird jetzt an die weiteren beteiligten Kranken- und Pflegekassen zur Unterzeichnung übersandt. Nach dem Unterschriftenlauf kann der Pflegestützpunkt seine Arbeit offiziell aufnehmen.

Gebündeltes Wissen zu Pflege und Behinderung

„In dem Pflegestützpunkt bündeln wir das vielfältige Wissen zum Thema Pflege an einem Ort. Für die Bürgerinnen und Bürger ist die angestrebte Kooperation von Pflege- und Krankenkassen mit dem Landkreis und dem Bezirk ein Riesengewinn“, sagte Bezirkstagspräsident Josef Mederer anlässlich der Unterzeichnung. „Es freut mich sehr, dass wir mit dem gemeinsamen Stützpunkvertrag jetzt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Errichtung des Pflegestützpunktes erreicht haben. Allen Beteiligten danke ich für die gute Zusammenarbeit.“ Der Bezirk bringe sich in den Pflegestützpunkt ergänzend mit seiner „hochkompetenten Beratung vor allem zu Hilfeangeboten für Menschen mit Behinderungen und allen Leistungen der Hilfe zur Pflege ein“.

Auch Landrat Thomas Eichinger betont, dass die Zusammenarbeit aller Beteiligten im Vorfeld hervorragend war. „Mit der Errichtung des Pflegestützpunktes erhalten Bürgerinnen und Bürger künftig Hilfe aus einer Hand und Unterstützung bei der Inanspruchnahme von Hilfeleistungen.“

AOK-Direktor Harald Floßmann sagte: „Ich freue mich, dass genau im 10. Jubiläumsjahr der AOK-Pflegeberatung das Angebot für alle Versicherten durch den Pflegestützpunkt in Landsberg erweitert wird. In der über einjährigen Vorbereitungszeit waren wir als Trägervertreter vor Ort stets eng eingebunden. Wir sind stolz auf die gute Zusammenarbeit mit Landkreis und Bezirk, die Grundlage für die
zügige Errichtung war.“

Gemeinsame Trägerschaft

Die Pflege- und Krankenkassen sowie der Landkreis Landsberg am Lech und der Bezirk Oberbayern sind gemäß § 7c SGB XI Träger des gemeinsamen Pflegestützpunkts. Die Kosten übernehmen zu zwei Dritteln die Pflege- und Krankenkassen; das verbleibende Drittel teilen sich Landkreis und Bezirk jeweils zur Hälfte. Der Pflegestützpunkt wird im Angestelltenmodell mit dem Landkreis als Anstellungs- und Betriebsträger arbeiten. Der Hauptsitz befindet sich in der Kreisstadt Landsberg am Lech.

Lotse, Wegweiser und Begleiter

Erklärtes Ziel des Pflegestützpunktes ist es, die Vielzahl von Beratungsangeboten im Landkreis Landsberg am Lech zu vernetzen und bestehende Ressourcen zu nutzen. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten damit erstmals wohnortnah eine unabhängige, neutrale und umfassende Beratung „aus einer Hand“. Laut dem Betriebskonzept dient der Pflegestützpunkt als Lotse, Wegweiser, Berater und Begleiter durch die komplexen Systeme der Pflege und der Sozialhilfe. Darüber hinaus soll er als unabhängige Beratungsstelle für mehr Markttransparenz sorgen und die Souveränität der Verbraucher stärken.


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  • Drei Männer in Anzügen unterschreiben Dokumente und lächeln dabei freundlich

    Bezirkstagspräsident Josef Mederer (links), der Landrat des Landkreises Landsberg am Lech, Thomas Eichinger (mitte), sowie der Direktor der AOK Landsberg, Harald Floßmann (rechts) bei der Vertragsunterzeichnung zum neuen Pflegestützpunkt in Landsberg am Lech

    Foto: Stephanie Plank

    Copyright: Bezirk Oberbayern

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