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Kategorie: Heimatpflege
09.08.2018

Gemeinsam gegen das Bienensterben

Bezirk Oberbayern zeichnet bienenfreundliche Gemeinden aus

Oberbayerische Gemeinden, die sich für eine bienen- und insektenfreundliche Umwelt einsetzen, werden für ihr Engagement belohnt. Der Bezirk Oberbayern vergibt in diesem Jahr erstmals den Titel „Bienenfreundliche Gemeinde“ zusammen mit einem Preisgeld von bis zu 3.000 Euro. Bewerbungen können bis Ende Oktober eingereicht werden.

Fünf Kriterien muss eine Gemeinde erfüllen, um in die Auswahl der Jury zu kommen: Gemeindeflächen wie Verkehrsinseln, Straßenränder oder Streuobstwiesen müssen bienen- und insektenfreundlich bepflanzt sein. Darüber hinaus sollen alle Flächen, die der Kommune gehören, extensiv und bienenfreundlich bewirtschaftet werden. Der Einsatz von Pestiziden ist auf solchen Flächen verboten, auch wenn sie verpachtet werden. Die sogenannte Straßenbegleitbegrünung auf gemeindeeigenen Straßen muss schonend behandelt werden, vor allem im Frühjahr und Sommer. Und schließlich muss die Gemeinde den örtlichen Imkern Standplätze zum Aufstellen von Bienenhäusern und Bienenvölkern zur Verfügung stellen, besonders dem Imkernachwuchs.

Mit weiteren freiwilligen Maßnahmen können Gemeinden zusätzlich Punkte sammeln. Etwa wenn sie Insektenhotels, Hecken und Althölzer vorweisen, einen Bienen- und Insektenlehrpfad betreiben oder Bildungsangebote zum Thema Bienen fördern. Gemeinden punkten auch, wenn sie in den eigenen Einrichtungen heimischem Honig und Produkte von bienenfreundlich wirtschaftenden Landwirten verwenden, zum Beispiel in Kindergärten, Schulen und Seniorenheimen.

Bienenfreundliche Gemeinde Das Signet des Bzeirks Oberbayern für bienenfreundliche Gemeinden
© Bezirk Oberbayern

Zur Bewerbung aufgefordert wurden alle 500 Städte und Gemeinden in Oberbayern. Sie können bis zum 31. Oktober bei der Fachberatung für Imkerei des Bezirks Oberbayern ihre Anträge abgeben, die dann von einer Jury aus Fachleuten und Mitgliedern des Bezirkstags bewertet werden. Neben dem Titel „Bienenfreundliche Gemeinde“ gibt es ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro (3. Preis), 2.000 Euro (2. Preis) und 3.000 Euro (1. Preis) zu gewinnen. Es ist zweckgebunden an Vorhaben, die einer bienen- und insektenfreundlichen Umwelt zugutekommen.

Der Bezirk Oberbayern fördert seit Jahrzehnten die Imkerei in Oberbayern und steht Imkerinnen und Imkern beratend zur Seite. Um dem dramatischen Rückgang der Insektenvielfalt entgegenzuwirken, setzt er nun verstärkt auf die Gemeinden, damit sie mit gutem Beispiel vorangehen. Mit ihrem Engagement können die Gemeinden dazu beitragen, den weiteren Artenverlust zu stoppen.

Bewerbungsunterlagen können bei der Fachberatung für Imkerei des Bezirks Oberbayern angefordert werden (arno.bruder@bezirk-oberbayern.de oder Telefon 089 2198-10031).

Weitere Informationen für die Medien bei Kerstin Schwabe
Telefon: 089 2198 90013
E-Mail: Kerstin.Schwabe@bezirk-oberbayern.de
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Ansprechpartner/in

Kerstin Schwabe
Pressestelle: Kultur, Umwelt, Heimatpflege
Telefon: 089 2198-90013
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