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Der Bezirk Oberbayern


Blick über eine Wiese zwischen historischen Gebäuden hindurch. Im Hintergrund sind Berge und ein See zu sehen
© FLM Glentleiten

Der Bezirk Oberbayern ist mit einer Fläche von 17.530 Quadratkilometern der größte Bezirk des Freistaates Bayern. Das Bezirksgebiet umfasst 20 Landkreise, die drei kreisfreien Städte München, Ingolstadt und Rosenheim und 497 Gemeinden.

Grafische Darstellung der Oberbayerischen Landkreise in Kartenform
© Bezirk Oberbayern

Vielfältige Landschaften

Die oberbayerischen Landschaften haben viele Gesichter: Im Süden befinden sich mit Wetterstein- und Mangfallgebirge sowie den Chiemgauer und den Berchtesgadener Alpen Teile der nördlichen Kalkalpen. Auch der höchste Berg Deutschlands, die Zugspitze (2962 Meter), liegt im südlichen Oberbayern. In der sich im Norden anschließenden Voralpenlandschaft gibt es viele Seen – unter anderem den Ammersee,  Starnberger See, Walchen- und Kochelsee, Staffelsee, Tegernsee und Schliersee. Der größte bayerische See ist der Chiemsee. Der Königssee im Berchtesgadener Land ist der tiefste See Deutschlands. Zur Donau hin fällt die Oberbayern langsam ab. Im Norden hat Oberbayern zudem Anteil an der Fränkischen Alb und dem Altmühltal. Die wichtigsten Flüsse in Oberbayern sind Donau, Altmühl, Lech, Isar, Inn und Salzach.

Bevölkerungsreichster bayerischer Bezirk

Der Bezirk Oberbayern hat rund 4,6 Millionen Einwohner. Damit ist Oberbayern der bevölkerungsreichste bayerische Bezirk. München ist mit 1,6 Millionen Einwohnern die größte Stadt Bayerns und nach Berlin und Hamburg die drittgrößte Deutschlands. Als Landeshauptstadt ist München Sitz der Bayerischen Staatsregierung, des oberbayerischen Bezirkstags und der Regierung von Oberbayern.