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Sind liberale Demokratien krisenfähig?

München, den Datum: 30.10.2020

Politikwissenschaftler Stefan Wurster zu Gast im Salon Zukunft Heimat

Welches System schneidet in Krisenzeiten besser ab: die föderale Demokratie oder der autokratische Zentralstaat? Das war eine der Fragen, über die Oberbayerns Bezirksheimatpfleger Norbert Göttler und der Politologe Stefan Wurster im Kleinen Theater Haar diskutierten. 

Porträt von Dr. Norbert Göttler: ein Mann mit Bart und Schnauzer sowie einer Halbglatze. Er trägt eine Brille, ein graues Hemd und ein schwarzes Sakko. Er lächelt freundlich. Rechts neben ihm ein Porträt von Prof. Dr. Wurster: ein Mann mit kurzen Haaren. Er trägt eine Brille, ein weißes Hemd mit schwarzem Sakko und einer dunkelblauen Krawatte. Auch er lächelt freundlich.
Dr. Norbert Göttler (links) und Prof. Dr. Wurster (rechts) diskutierten im Kleinen Theater Haar (Foto: privat / privat )

In dem Gespräch von Norbert Göttler und Stefan Wurster ging es darüber hinaus um die gesellschaftlichen Auswirkungen von Regionalismus und Globalisierung, um autokratische Systeme innerhalb der EU sowie um die Frage, ob liberale Demokratien nur im Westen funktionieren können.

Podiumsgast Prof. Dr. Stefan Wurster lehrt Politikfeldanalyse (Policy Analysis) an der Hochschule für Politik der TU München und beschäftigt sich vorrangig mit den Themen Demokratie, Nachhaltigkeit sowie mit politischen Steuerungselementen. 

Der Bezirk Oberbayern lädt mehrmals im Jahr Fachleute zu Gesprächen über die Zukunft unserer Heimat ins Kleine Theater Haar ein. Auch die jüngste Podiumsdiskussion der Reihe Salon Zukunft Heimat fand wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ohne Publikum statt. Die Aufzeichnung steht auf der Internetseite der Fachberatung Heimatpflege als Video-Podcast zur Verfügung.