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Am und im Wasser gefordert

München, den Datum: 04.07.2026
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Gaudi-Triathlon und Stand-up-Paddling für alle bei ZAMMA

Am Unterschleißheimer See erwartete die Gäste bei ZAMMA – Das Festival in Oberbayern Action im und am Wasser. Der SV Lohhof hatte einen Gaudi-Triathlon vorbereitet, bei dem es auf Geschicklichkeit und Geschwindigkeit ankam. Der Verein „Insel.Zeit“ der Stiftung Pfennigparade chauffierte nach und nach insgesamt 120 Menschen auf einem übergroßen Board über den See.

„Die Hände bleiben an der Schwimmnudel“, lautet die Anweisung des SV Lohhof. Es ist Samstagmorgen 10:30 Uhr. Drei Teams stehen am Ufer des Sees, darunter vier Erwachsene und drei Kinder. Jedes Team greift sich eine Schwimmnudel und hält sie fest. Die erste Aufgabe steht an: Mit der Schwimmnudel zur Boje paddeln und wieder zurück – insgesamt sind das etwa 20 Meter. Das Wasser spritzt in alle Richtungen, als die Gaudi-Triathletinnen und -Triathleten hineinsprinten. Danach geht es um Durchhalten und Schnellsein. Die Teammitglieder wechseln sich ab: Einen Schwamm im See tränken, danach einen Reifenparcours durchlaufen und den Schwamm im Becher auswringen. Gewonnen hat das Team, das seinen Becher zuerst füllt. Auch die letzte Aufgabe beinhaltet Wasser. Mit Spritzpistolen gilt es, je drei halbvolle Wasserflaschen umzuspritzen. Alle drei Teams meistern die Aufgabe und erhalten zum Schluss eine kleine Belohnung.

Eine Hand zum Loslassen

Bei ZAMMA zeigt die Stiftung Pfennigparade, wie Stand-up-Paddling auch für Menschen im Rollstuhl möglich ist: mit einem Spezialbrett, wie Markus Mair von der Stiftung Pfennigparade erklärt. Dieses ist 5 Meter lang und 2,50 Meter breit und kann zehn Personen transportieren – darunter bis zu vier Menschen im Rollstuhl. „Das ist eine coole Herausforderung. Alle können mitpaddeln und sind ganz nah am Wasser“, sagt Mair.

Mit ein paar Kniffen macht er den See-Ausflug möglich. So hat er zum Beispiel Ösen auf dem Brett angebracht, um die Rollstühle anzugurten. Zwei Ausleger links und rechts halten das Brett in Balance, um zu verhindern, dass es kippt. Die Stiftung Pfennigparade stellt Paddel und Schwimmwesten bereit. Ein spezieller Steg der Wasserwacht soll einen barrierefreien Zugang zum See ermöglichen. „Alle hatten eine Gaudi“, sagt Mair. Etwa zwölf Mal seien er und sein Team auf den See gefahren. Fast jedes Mal hatten sie zehn Menschen an Bord. Auf dem See durften alle noch ins Wasser springen. „Es war eine gelungene Veranstaltung“, freut sich Mair. Auch eine Frau im Rollstuhl traute sich auf das Brett. Erst noch hält sie die Hand ihrer Begleitung. Nach einer Weile jedoch fühlt sie sich wohl. Und lässt los.


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