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Presseeinladung232 Lichter gegen das Schweigen

Donnerstag, 10.09.2026, 13 Uhr

Mariensäule auf dem Marienplatz
80331 München


Zum Welttag der Suizidprävention: Netzwerk Suizidprävention München
setzt zusammen mit 2. Bürgermeisterin Mona Fuchs ein Zeichen

Viele Menschen in roten Oberteilen bilden auf einem gepflasterten Platz die Zahlen 232.
Jede Kerze steht für ein Menschenleben: Die Aktion soll auf das Ausmaß der Suizide hindeuten machen und wirbt für mehr Aufmerksamkeit für psychische Krisen sowie für Hilfe in Krisensituationen. (© KI-generiertes Bild)

Ansprechpartner vor Ort:

Norbert Ellinger, Evangelischer Leiter, Pfarrer, Münchner Insel
Heidi Graf (Geschäftsführerin) und Dr. Ulrike Wegner, Die Arche
Amöna Woyde, Gebietskoordinatorin Krisendienst Psychiatrie Oberbayern

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Im Mittelpunkt der Aktion am Marienplatz (neben der Mariensäule) stehen 232 brennende Kerzen – stellvertretend für die Anzahl an Menschen, die in München durch Suizid ums Leben gekommen ist. Damit macht das Netzwerk Suizidprävention München am Welttag der Suizidprävention auf ein Thema aufmerksam, über das noch immer zu selten gesprochen wird. Die Zweite Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Mona Fuchs, wird die Veranstaltung miteröffnen und anschließend das erste der 232 Lichter entzünden. Die Schirmherrschaft für die Aktion hat Oberbürgermeister Dominik Krause übernommen.
Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

Die Installation macht sichtbar, was im Alltag oft unsichtbar bleibt: Hinter jeder Zahl steht ein Mensch, hinter jedem Suizid stehen Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie oft viele unbeantwortete Fragen. Zugleich informieren die beteiligten Einrichtungen des Netzwerks - bestehend aus DIE ARCHE - Suizidprävention und Hilfe in Lebenskrisen e. V., Krisendienst Psychiatrie Oberbayern, Katholische und Evangelische TelefonSeelsorge München, sowie die Münchner Insel - vor Ort über ihre Unterstützungsangebote für Betroffene, Angehörige und Menschen in seelischen Krisen. Gemeinsam machen sie deutlich: Über Suizidgedanken darf gesprochen werden – und Hilfe ist erreichbar.

Zusätzlich zur Aktion in München macht in diesem Jahr eine bundesweite crossmediale Kampagne auf den Welttag der Suizidprävention aufmerksam. Sie wurde von der Arbeitsgruppe Regionale Netzwerke des Nationalen Suizidpräventionsprogramms für Deutschland (NaSPro) initiiert und gemeinsam mit Studierenden der Julius-Maximilians-Universität Würzburg entwickelt. Ziel ist es, das Thema Suizidprävention stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, Berührungsängste abzubauen und auf bestehende Hilfsangebote aufmerksam zu machen.

Weiterführende Informationen und Pressematerial zur bundesweiten Kampagne:
https://kampagne.welttag-suizidpraevention.de/

Für unsere Planung freuen wir uns über Ihre Zusage unter 089 2198-91100
oder per E-Mail an gunnar.giftthaler@bezirk-oberbayern.de