„Wer fängt mich nach der Klinik auf?“
München, den Datum: 29.04.2026Podcast: Fünfte Folge von "Psyche im Quadrat" erscheint im Mai
Die fünfte Folge des Podcasts "Psyche im Quadrat" ist online. Auch dieses Mal geht es um den Weg aus der psychiatrischen Klinik in den Alltag – allerdings mit dem Fokus auf ambulante Beratungs- und Unterstützungsangebote. Moderator Matthias Riedel-Rüppel unterhält sich dazu mit Michaela Wilfer-Baier vom Kliniksozialdienst des kbo-Isar-Amper-Klinikums Haar und Dieter Winklhofer, dem Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes (SpDi) München-West. Die neue Folge finden Sie unter www.bezirk-oberbayern.de/Psyche-im-Quadrat.
Klar ist: Der Übergang von der Klinik zurück in den Alltag ist eine kritische Phase. Die Sozialpsychiatrischen Dienste (SpDis) haben dabei eine zentrale Rolle. Schon vor der Entlassung nehmen die SpDis Kontakt zu den Patientinnen und Patienten auf. Das Ziel: klären, welche Unterstützung zuhause notwendig ist.
Im Gespräch mit den beiden Fachleuten werden wichtige Fragen beantwortet. Darunter: Wie läuft der Übergang ins ambulante Versorgungssystem ab? Welche Aufgabe hat dabei der Kliniksozialdienst? Und wie entsteht der Kontakt mit den SpDis oder anderen Beratungsstellen?
Aber auch die Angehörigen werden einbezogen. Denn sie sind es in den meisten Fällen, die sich im Anschluss an die Klinik um die Betroffenen kümmern. Die neue Folge des Podcasts zeigt, wohin sich Angehörige wenden können, um selbst Unterstützung zu bekommen.
Und natürlich auch überall dort, wo es Podcasts gibt.
Wenn die Krankheit zurückkommt
Und nicht zuletzt wird auch die Frage behandelt: Was ist zu tun, wenn es den Entlassenen nach der Klinik erneut schlechter geht? Michaela Wilfer-Baier und Dieter Winklhofer machen deutlich: Es gibt auch hier zahlreiche Hilfen wie beispielsweise den Krisendienst bei akuten Situationen als auch die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) – um den Gang zurück in die stationäre Versorgung zu vermeiden. Reinhören lohnt sich also!