Mensch, Kunst und Natur
München, den Datum: 25.04.2025Zwei neue Sonderausstellungen im Holzknechtmuseum
Die diesjährigen Sonderausstellungen im Holzknechtmuseum in der Laubau setzen sich intensiv mit dem Spielraum zwischen Mensch, Kunst und Natur auseinander. In den beiden Doppelausstellungen "Kunst im Freien" sowie "Natur & Kunst" stellen vier Kunstschaffende Werke aus, die unterschiedliche Perspektiven auf den Menschen und die Natur eröffnen.
Im Außengelände ist die Sonderausstellung "Kunst im Freien" zu sehen, die ihren Blick jedoch ins Innere wirft. Der renommierte Chiemgauer Holzbildhauer und Oberbayerische Kulturpreisträger Andreas Kuhnlein stellt die Skulpturengruppe "Befreiung" seiner Reihe "Schein und Sein" aus, deren Figurenpaare sich mit dem Selbst und inneren Prozessen, Gegensätzlichkeit, Entkleidung und Transformation befassen. Gekonnt nimmt der Künstler dabei das Gelände des Museums in die Darstellung mit auf.
Vom „Außen“ ins „Innen“
Daneben zeigt der Pittenharter Künstler Marco Bruckner die begehbaren Figurengruppen "Konsum, Inklusion" und "Wenn die Welt aus den Fugen gerät".
Sie stellt die Auseinandersetzung der Gesellschaft mit sich selbst und ihrer Umwelt in den Mittelpunkt. Durch das Hineintreten ins Kunstwerk soll der Besuchende dazu angeregt werden, sich selbst als Teil der dar- und infrage gestellten Konzepte zu betrachten.
Kunstausstellung im Rahmen der Chiemgauer Kulturtage
Die Sonderausstellung "Kunst im Freien" findet im Rahmen der diesjährigen Chiemgauer Kulturtage unter dem gleichnamigen Motto statt.
Seit 2014 veranstaltet das Landratsamt Traunstein das Festival Chiemgauer Kulturtage als ortsübergreifende Plattform zur Förderung und Vernetzung regionaler Kunst- und Kulturschaffender und bietet damit ein breites Spektrum an Kulturangeboten.
Natur und Kunst
Anna Genghammer aus Bergen und das Künstlerpaar Christl und Hans Sondermeier aus Ruhpolding wechseln in der Ausstellung "Natur & Kunst" im Innenbereich des Museums die Perspektive und stellen mit dem Blick auf die Natur das Äußere in den Fokus. Zu sehen sind Kompositionen, Schnitzereien, Fotografien und eingewobene Texte.
Anna Genghammer fertigt Werke aus Schwemmholz, Wurzeln, Splittern und Fundstücken. Dabei verändert sie die Stücke selbst nicht, sondern fügt sie lediglich in mal abstrakte, mal gegenständliche Kompositionen ein oder erweitert sie um Ergänzungen.
(Dienstag bis Sonntag, jeweils 10 bis 17 Uhr)