Durch Umweltschutz Kosten sparen
München, den Datum: 30.01.2025ÖKOPROFIT-Auszeichnung für Bezirk Oberbayern
Die Bezirksverwaltung, das Agrarbildungszentrum Landsberg am Lech und das Berufsbildungswerk (BBW) München haben die jüngste Runde des Umweltprogramms ÖKOPROFIT erfolgreich abgeschlossen. Die Feier samt Übergabe der Urkunden fand Ende November im Munich Urban Colab statt.
Bei ÖKOPROFIT (Ökologisches Projekt für integrierte Umwelt-Technik) handelt es sich um ein freiwilliges Kooperationsprojekt zwischen Kommunen und der örtlichen Wirtschaft. Das Umweltprogramm wurde ursprünglich in Graz entwickelt und 1998 von der Landeshauptstadt München als erster Kommune in Deutschland eingeführt. Ziel ist es, den betrieblichen Umwelt- und Klimaschutz zu verbessern und gleichzeitig effizient und kostengünstig zu gestalten.
In München wird ÖKOPROFIT vom Referat für Klima- und Umweltschutz sowie vom Referat für Arbeit und Wirtschaft in Kooperation mit der IHK für München und Oberbayern, dem Abfallwirtschaftsbetrieb München, der Hochschule München und den Stadtwerke München GmbH Münchner Betrieben angeboten. Zunächst setzen sich die Unternehmen bestimmte Ziele. Im Falle des Bezirks waren das etwa der Ausbau erneuerbarer Energien, die fortlaufende Umrüstung auf LED-Beleuchtung oder auch die Erstellung eines Konzepts für Elektromobilität. Nach zwei Jahren prüft eine Gutachterin oder ein Gutachter die Entwicklung der Umweltleistungen. Ziel ist deren kontinuierliche Verbesserung. Werden die Maßnahmen umgesetzt und die gesetzten Vorhaben erreicht, erhalten die Betriebe die ÖKOPROFIT-Auszeichnung. Im ersten Halbjahr dieses Jahres startet die nächste zweijährige Runde von ÖKOPROFIT München. Auch die Bezirksverwaltung ist wieder am Start.
ÖKO-PROFIT
Seit dem Start von ÖKOPROFIT vor nunmehr 25 Jahren haben insgesamt über 500 Betriebe mit unterschiedlichsten Maßnahmen ihre Energie- und Materialeffizienz verbessert.
Die Hochrechnung aller Einsparungen von ÖKOPROFIT München für die letzten 25 Jahre ergibt eine beachtliche Erfolgsbilanz:
Rund 470 000 Tonnen CO₂, 730 Millionen Kilowattstunden Energie, 4,8 Millionen Kubikmeter Wasser und über 17 000 Tonnen Abfall wurden vermieden.