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Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung – Förderschwerpunkt Hören und Sprache

Drei Schülerinnen und Schüler sitzen in einem Klassenzimmer an einem Tisch. Daneben steht eine Frau. Jeweils 2 Personen sprechen in Gebärdensprache miteinander.
Foto: Martin Kess © Berufsbildungswerk München

Wo liegt die Einrichtung?

Die Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung des Bezirk Oberbayern mit dem Förderschwerpunkt Hören und Sprache liegt im Münchner Stadtteil Johanneskirchen. Sie ist Teil des Schulzentrums Johanneskirchen und an das Berufsbildungswerk München (BBW) angegliedert.

An wen richtet sie sich?

Unterrichtet werden dort neben den Auszubildenden des BBW weitere berufsschulpflichtige und -berechtigte Jugendliche mit dem Förderbedarf Hören/Sprache. So zum Beispiel Azubis in Regelbetrieben, berufsschulpflichtige Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz (BVJ) oder mit dem Hintergrund Flucht, Migration oder Asyl (BIK).

Welche Angebote gibt es?

  • Schule: In der öffentlichen kommunalen Schule bekommen Jugendliche das theoretische Fachwissen für ihren Beruf. Der Unterricht findet in kleinen Gruppen statt, um besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse eingehen zu können. Die Pädagoginnen und Pädagogen unterrichten in Lautsprache, Lautsprachbegleitenden Gebärden (LBG) und – bei Bedarf – in der Deutschen Gebärdensprache (DGS).
  • MSD-H: Im Rahmen des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes Hören betreuen Lehrkräfte der Schule Jugendliche mit Hörbehinderungen an Regelberufsschulen in den Regierungsbezirken Oberbayern, Niederbayern und Schwaben. Außerdem können Jugendliche per pädagogisch-audiologischer Diagnostik einen sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich Hören abklären lassen.

Wie unterstützt der Bezirk Oberbayern?

Der Bezirk ist Träger der Berufsschule.

Genauere Infos erhalten Sie auf der Homepage des BBW unter
www.bbw-muenchen.de/berufsschule/