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Lexikon zur Bezirkstagswahl

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Zweitstimme

Die Zweitstimme wird auf dem großen Stimmzettel abgegeben. Mit ihr wird ein Wahlkreisbewerber gewählt. Diese Stimme zählt zusammen mit der Erststimme bei der Sitzverteilung an die Parteien, für die die Gesamtstimmen ausschlaggebend sind.

Die Reihenfolge, mit der die gewählten Bewerber (zu den direkt gewählten Kandidaten) innerhalb eines Wahlkreisvorschlags in den Bezirkstag einziehen, bestimmt sich nach der Gesamtstimmenzahl (die Zahl der Zweitstimmen und ggf. der Erststimmen), die auf die einzelnen Kandidaten einer Liste entfällt.

Erststimmenbewerber können, abgesehen von ihrem eigenen Stimmkreis, in allen übrigen Stimmkreis auch Zweitstimmenbewerber sein.

30 der 61 Sitze im Bezirkstag von Oberbayern werden durch die Zweitstimme besetzt.

Siehe: Erststimme, Parteistimme, Wahlsystem

Urnenwahl

Bei der Urnenwahl erfolgt die Stimmabgabe am Wahltag in einem Wahllokal.

Im Wahllokal wird zunächst die Wahlberechtigung geprüft. Daraufhin erhält der Wähler die Stimmzettel, die vor Ort ausgefüllt werden. Im Anschluss werden die Stimmzettel vom Wähler in die versiegelten Wahlurnen geworfen.
Nach Ende der Abstimmungszeit werden die Wahlurnen geöffnet und die Stimmzettel ausgezählt.

Siehe: Stimmzettel, Wahlschein

Überhang- und Ausgleichsmandate

Die Bezirksräte werden nach einem verbesserten Verhältniswahlrecht gewählt. Jeder Wähler kann bei der Bezirkstagswahl zwei Stimmen vergeben. Mit der ersten Stimme werden in den Stimmkreisen die Kandidaten mit den meisten Stimmen direkt in den Bezirkstag gewählt. Mit der zweiten Stimme trifft der Wähler die Entscheidung für einen Listenbewerber einer Partei oder sonstigen organisierten Wählergruppe. Das Gesamtstimmenverhältnis (Erststimmen und Zweitstimmen) entscheidet darüber, wie viele Kandidaten einer Partei oder Wählergruppe in den Bezirkstag einziehen dürften. Allerdings kann es dazu kommen, dass mehr Bewerber einer Partei oder Wählergruppe über die Erststimme direkt in den Bezirkstag gewählt werden, als ihr im Verhältnis zu den anderen Parteien oder Gruppierungen nach den Gesamtstimmen zustehen. Diese Sitze werden als Überhangmandate bezeichnet.

Damit der Wählerwille gewahrt wird, also das Stimmenverhältnis der Parteien bestehen bleibt, wird das durch die Überhangmandate veränderte Verhältnis mit Hilfe von Ausgleichsmandaten für die anderen Parteien wiederhergestellt.

In der laufenden Wahlzeit 2013-2018 gehören dem Bezirkstag von Oberbayern durch Überhang- und Ausgleichsmandaten insgesamt 67 Bezirksräte an.

Siehe: Sitzverteilung, Wahlsystem

Weitere Dokumente

Bezirksordnung für den Freistaat Bayern
PDF (nicht barrierefrei, 181 kB)
Geschäftsordnung des Bezirkstags von Oberbayern
PDF (barrierefrei, 321 kB)
Informationsfreiheitssatzung des Bezirks Oberbayern
PDF (barrierefrei, 108 kB)
Entschädigungssatzung
PDF (barrierefrei, 132 kB)

Publikationen

Musterstimmzettel

Musterstimmzettel für Ihren Stimmkreis
erhalten Sie im PDF-Format unter:

wahlbuero@bezirk-oberbayern.de

Infos zur Bezirkstagswahl in Leichter Sprache

Das Wahl-Hilfe-Heft der Beauftragten der bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung

Das Wahl-Hilfe-Heft der Beauftragten der bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung Wahl-Hilfe-Heft Bezirkstagswahl
© Beauftragten der bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung
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