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Stationäres Wohnen in Leichter Sprache

  1. Stationäres Wohnen ist eine Hilfe für Menschen mit Behinderungen.

    Sie brauchen oft Hilfe im Alltag und in der Freizeit?
    Dann können Sie stationär betreut wohnen.

    Was heißt stationär betreut?

    Stationär betreut heißt:

    Eine Person wohnt in einer Wohn-Gruppe.
    Oder in einer Ein·richtung.

    Dort arbeiten Betreuer und Betreuerinnen.
    Sie unterstützen die Person.
    Weil die Person viel Hilfe braucht.
    Und sie nicht alleine leben kann.

    Farbige Zeichnung einer Frau, die einem Mann beim Aufstehen aus dem Bett hilft. Der Mann sitzt auf der Bettkante, die Frau fasst seine linke Hand,ihre andere Hand liegt auf seinem Rücken.
  2. Für wen ist stationäres Wohnen gut?

    Stationäres Wohnen ist für Erwachsene mit schweren geistigen und körperlichen Behinderungen.

    Diese Menschen müssen immer betreut werden.
    Sie können nicht alleine leben.

    Tages-Betreuung

    Es gibt stationäres Wohnen mit oder ohne Tages-Betreuung:

    Zeichnung mit vier Menschen: Ein Mann mit einem Rollator. Neben ihm sind eine junge Frau und eine Frau im Rollstuhl und ein junger Mann mit Brille zu sehen.
  3. Wohnen mit Tages-Betreuung

    Manche Bewohner und Bewohnerinnen werden tagsüber betreut.
    Diese Betreuung ist für Rentner und Rentnerinnen.
    Das sind ältere Menschen, die nicht mehr arbeiten.

    Manche Erwachsene mit Behinderung sind nicht in einer Werkstatt oder Förderstätte.
    Auch für sie gibt es die Tages-Betreuung.

    Ein alter Mann mit einem Gehstock.
  4. Wohnen ohne Tages-Betreuung:

    Manche Bewohner und Bewohnerinnen brauchen am Tag keine Betreuung.

    Zum Beispiel:

    Weil sie in einer Werkstatt arbeiten.
    Sie wohnen ohne Tages-Betreuung.

    Farbige Zeichnung einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM). Eine Frau in einem blauen Overall fährt eine Palette. Ein Mann im Rollstul transportiert etwas auf seinen Beinen. In einem Gebäude sieht man noch mehr Menschen arbeiten.