Inhalt

Offene Behinderten-Arbeit in Leichter Sprache

  1. Die Offene Behinderten-Arbeit heißt kurz OBA.

    Für wen gibt es die OBA

    Die OBA gibt es für:

    • Menschen mit Behinderungen
    • Familien und Freunde von Menschen mit Behinderungen

    Was ist ein OBA-Dienst?

    Ein OBA-Dienst ist ein Büro.
    Dort kümmern sich die Mitarbeiter um die Angebote.
    Die OBA-Dienste machen die verschiedenen Angebote.


    Sie machen die Angebote dort wo die Menschen mit Behinderungen leben.

    Eine junge Frau und ein Mann stehen Arm in Arm zusammen und halten beide eine Faust in die Luft
  2. Welche OBA-Angebote gibt es?


    Beratung und Untersützung

    Die OBA-Dienste beraten und unterstützen Menschen mit Behinderung.

    Die OBA-Dienste beraten auch die Familien und die Freunde von Menschen mit Behinderungen.

    Sie können bei jedem OBA-Dienst anrufen.
    Sie können vorbei kommen, wenn Sie Fragen haben.

    Eine Frau am Telefon. Vor ihr liegen ein Blatt Papier und ein Stift.
  3. Zum Beispiel:

    Wenn Sie Hilfe brauchen bei einem Antrag.

    Oder wenn Sie Unter·stützung brauchen:

    • beim Wohnen
    • beim Einkaufen
    • oder für den Kino-Besuch.
    Beim Einkaufen: Eine Frau steht an einer Gemüsetheke. Sie hält in einer Hand eine Einkaufstüte und greift mit der anderen Hand nach Tomaten. Eine Frau im Rollstuhl deutet auf die Tomaten.
  4. Bildungs-Angebote

    Das sind Kurse, wo Sie etwas lernen können.

    Zum Beispiel:

    • Computer-Kurse
    • Schreib-Kurse
    • Töpfern
    • oder andere Sprachen lernen.

    Männer und Frauen sitzen an einem Tisch. Vor ihnen steht ein Mann und spricht. Dahinter steht ein Flipchart. Auf einem Flipchart kann man Sachen aufmalen.
  5. Begegnungen und offene Treffs

    Das sind Gruppen, wo Menschen sich treffenund miteinander reden.
    Die Menschen haben zum Beispiel die gleiche Behinderung
    Oder die Menshcne haben die gleiche Krankheit.
    Sie können über ihre Erfahrungen reden.

    Menschen sitzen an einem Tisch. Andere Menschen stehen im Raum. Einige Menschen halten Gläser in den Händen. Es soll sich um eine Feier handeln.
  6. Freizeit-Angebote und Urlaubs-Angebote

    Zum Beispiel:

    – Kegeln,

    – Wandern und Sommer-Fest

    – oder Besuch im Zoo

    – Ausflüge und Reisen.

    Ein Jahrmarkt mit Riesenrad und Achterbahn und Buden. Dazwischen sieht man Besucher.
  7. Selbst-Hilfe-Gruppen

    Das sind Gruppen, wo Menschen sich treffen und miteinander reden.

    Die Menschen haben zum Beispiel:
    die gleiche Behinderung oder die gleiche Krankheit.

    Sie können über ihre Erfahrungen reden.
    Sie können sich gegenseitig helfen.

    Mehrere Menschen sitzen an einen Tisch. Sie haben Blöcke und Stifte. Ein Mensch sitzt in einem Rollstuhl.
  8. Familien-Entlastende Dienste

    Die Familien-Entlastenden Dienste heißen kurz: FED.

    Die FED helfen den Eltern mit ihrem Kind.
    Ein FED-Mitarbeiter passt auf das Kind mit Behinderungen auf.
    Oder er unternimmt etwas mit dem Kind.

    So haben die Eltern auch einmal Zeit für sich selbst.
    Das heißt: Die Familie wird entlastet.

    eltern mit kind 1
  9. Öffentlichkeits-Arbeit für Menschen mit Behinderungen


    Die OBA informiert auch alle Menschen darüber:
    Wichtige Dinge für Menschen mit Behinderungen.

    Zum Beispiel:
    Welche Anliegen haben Menschen mit Behinderung?
    Das nennt man: Öffentlichkeits-Arbeit.

    Die OBA fragt Menschen mit Behinderungen auch:
    Was muss besser gemacht werden?

    Zum Beispiel:

    • Gibt es genug Ärzte und Einkaufs-Möglichkeiten in der Nähe?
    • Sind sie ohne Hindernisse gut zu erreichen?

    Eine Hand hält ein Faltblatt. Das Faltblatt ist offen. Darin sieht man Bilder und Texte.
  10. Angebote, bei denen alle mitmachen können

    Die OBA macht auch gemeinsame Angebote für Menschen mit Behinderungen und für Menschen ohne Behinderungen.

    Ein wichtiges Ziel ist:
    Menschen mit Behinderungen und Menschen ohne Behinderungen sollen mehr miteinander machen.
    Sie sollen gemeinsam etwas unternehmen.
    Das heißt: Inklusion

    integration_behinderung
  11. Was gibt es noch Wichtiges über die OBA?

    Der Bezirk Oberbayern unterstützt die OBA mit über 5 Millionen Euro jedes Jahr.

    Sehr viele Menschen nutzen die Angebote der OBA.

    Etwa 13.000 Menschen mit Behinderung kommen jedes Jahr zur OBA.

    Sie alle nutzen die Angebote der OBA.

    Die OBA ist auch für die Familien wichtig:

    Etwa 6.000 Angehörige und 4.000 Freunde von Menschen mit Behinderungen lassen sich jedes Jahr beraten.

    Sechs Menschen stehen zusammen. Einer ist ein Kind. Einer ist Jugendlich. Zwei sind Erwachsen. Und zwei sind Senioren.


Hier finden Sie alle Seiten zum Thema Soziales in Leichter Sprache

Hier finden Sie alle Info-Hefte in Leichter Sprache

Publikationen im Bereich Leichte Sprache

Die Service-Stelle des Bezirks Oberbayern (Leichte Sprache)

Das Heft erklärt, was die Service-Stelle vom Bezirk Oberbayern macht und wie man sie erreicht.

Detailansicht (Highslide) Download (PDF, nicht barrierefrei, 1,2 MB) Bestellung per Post

Erscheinungsdatum: 2015
Info-Heft, 8 Seiten
kostenlos
nach oben

Der Bezirk Oberbayern (Leichte Sprache)

Das Heft erklärt, was der Bezirk Oberbayern macht.

Detailansicht (Highslide) Download (PDF, barrierefrei, 4,6 MB) Bestellung per Post

Erscheinungsdatum: 2018
Infoheft in Leichter Sprache, 31 Seiten
kostenlos
nach oben

BTHG - Bundes-Teil-Habe-Gesetz. Das neue Gesetz zur Eingliederungs-Hilfe

Das Heft erklärt: Das ändert sich mit dem neuen Bundes-Teil-Habe-Gesetz für Menschen mit Behinderungen.

Detailansicht (Highslide) Download (PDF, barrierefrei, 1,3 MB) Bestellung per Post

Erscheinungsdatum: 2019
Info-Heft in Leichter Sprache
kostenlos
nach oben

Offene Behindertenarbeit in Oberbayern (Leichte Sprache)

Das Heft erklärt:
Was macht die Offene Behindertenarbeit in Oberbayern?
Für welche Menschen ist die OBA da? Es gibt das Heft nur als PDF-Datei für den Computer.
Wir haben es 2019 neu gemacht.

Detailansicht (Highslide) Download (PDF, barrierefrei, 2,1 MB)

Erscheinungsdatum: 2019
Neuauflage
Info-Heft, 40 Seiten
kostenlos
nach oben

Persönliches Budget (Leichte Sprache)

Das Heft erklärt: Wofür ist das Persönliche Budget?
Das Heft erklärt auch: Wie bekomme ich das Persönliche Budget?

Detailansicht (Highslide) Download (PDF, nicht barrierefrei, 803 kB)

Erscheinungsdatum: 2013
Info-Heft, 26 Seiten
kostenlos
nach oben

Betreutes Wohnen in Familien (BWF)

Das Hert erklärt, was betreutes Wohnen in Familien ist.
Das Heft erklärt auch,
welche Hilfen es zum Wohnen gibt
und wie man sie bekommt.

Detailansicht (Highslide) Download (PDF, barrierefrei, 1,2 MB) Bestellung per Post

Erscheinungsdatum: 2015
Info-Heft, 12 Seiten
kostenlos
nach oben

Welche Hilfen brauchen Sie in der Förderstätte? (Leichte Sprache)

Info-Heft zum Frage-Bogen.
Der Frage-Bogen heißt in schwerer Sprache:
H.M.B.-T. Verfahren

Detailansicht (Highslide) Download (PDF, barrierefrei, 908 kB) Bestellung per Post

Erscheinungsdatum: 2014
Info-Heft, 40 Seiten
kostenlos
nach oben

Welche Hilfen brauchen Sie in der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen? (Leichte Sprache)

Info-Heft zum Frage-Bogen. Der Frage-Bogen heißt in schwerer Sprache: Verfahren für die Hilfe-Bedarfs-Gruppe 2

Detailansicht (Highslide) Download (PDF, barrierefrei, 2,1 MB) Bestellung per Post

Erscheinungsdatum: 2014
Info-Heft, 26 Seiten
kostenlos
nach oben

Welche Hilfen brauchen Sie beim Wohnen? (Leichte Sprache)

Info-Heft zum Frage-Bogen Wohnen.
Der Frage-Bogen heißt in schwerer Sprache: H.M.B.-W. Verfahren

Detailansicht (Highslide) Download (PDF, barrierefrei, 3,2 MB) Bestellung per Post

Erscheinungsdatum: 2015
Info-Heft, 44 Seiten
kostenlos
nach oben

Fragebogen: Wohnen (Leichte Sprache)

Fragebogen zum Wohnen in Leichter Sprache

Detailansicht (Highslide) Download (PDF, nicht barrierefrei, 546 kB)

Fragebogen
kostenlos
nach oben

Fragebogen: Förderstätte (Leichte Sprache)

Fragebogen für Förderstätten in Leichter Sprache.

Detailansicht (Highslide) Download (PDF, nicht barrierefrei, 2,2 MB)

Fragebogen
kostenlos
nach oben

Bewerbung: Kunst inklusive (Leichte Sprache)

Machen Sie Kunst?
Dann bewerben Sie sich!
Um Ihre Kunst-Werke in München in der Galerie Bezirk Oberbayern zu zeigen.

Detailansicht (Highslide) Download (PDF, nicht barrierefrei, 605 kB)

Info-Heft
kostenlos
nach oben

Kunst Inklusive

Begreifen - verstehen - zeigen - mitmachen
Kunst inklusiv vermitteln
Ausstellungen der Galerie Bezirk Oberbayern

Detailansicht (Highslide) Download (PDF, barrierefrei, 11,9 MB) Bestellung per Post

Erscheinungsdatum: 2015
Broschüre, 36 Seiten
kostenlos
nach oben

Fragebogen: Das möchte ich! (Leichte Sprache)

Fragebogen zur Personenkonferenz in Leichter Sprache.

Detailansicht (Highslide) Download (PDF, barrierefrei, 234 kB)

kostenlos
nach oben

So will ich wohnen (Leichte Sprache)

In dem Heft steht ein Bericht von einem Fachtag. Bei dem Fachtag wurde besprochen wie Menschen mit Behinderung wohnen und leben wollen.

Detailansicht (Highslide) Download (PDF, nicht barrierefrei, 2,2 MB) Bestellung per Post

Erscheinungsdatum: 2019
Info-Heft, 14 Seiten
kostenlos
nach oben


 
 

Wer hat diese Seite gemacht?


Die Texte sind übersetzt von:

– Anna Schattenhofer, Atelier für Leichte Sprache, Köln

– Susanne Göbel, Büro für Leichte Sprache, Kassel

– Peter Bechmann, Bezirk Oberbayern,
   Presse- und Informationsstelle.

Die Bilder sind von:

Lebenshilfe Bremen e.V., Leichte Sprache - Die Bilder,

Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.