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Hotspot-Projekt Alpenflusslandschaften

sliderbild_hotspot Alpenlandschaft mit Isaroberlauf Foto: Claire Tranter
 

Die voralpinen Flusslandschaften von Wertach, Lech, Ammer, Isar und Loisach sind von besonderer biologischen Vielfalt und Artenreichtum geprägt. Wegen menschlicher Eingriffe werden sie als stark gefährdetes Ökosystem eingestuft: So sind nur noch zehn Prozent der Flussläufe in einem naturnahen Zustand.

Logo Alpenflusslandschaften

Seit Oktober 2014 stehen die Gewässer für sechs Jahre im Fokus des großen Verbundprojektes „Alpenflusslandschaften – Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze“. Ziel des Projektes ist es, die Menschen der Region für die Vielfalt dieser einzigartigen Naturräume zu sensibilisieren. Insgesamt 18 Partner arbeiten in dem Hotspotprojekt zusammen, das sich über die Landkreise Starnberg, Bad Tölz-Wolfratshausen, Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen erstreckt.

Der Bezirk Oberbayern beteiligt sich mit folgenden Teilprojekten:

Projekt-Hintergrund

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Das Projektgebiet gehört zu den sogenannten „Hotspots der biologischen Vielfalt“ und damit zu den wertvollsten Landschaften in Deutschland mit einer hohen Dichte und Vielfalt von gefährdeten Pflanzen- und Tierarten und charakteristischen Lebensräumen. Die sogenannten „Hotspot-Projekte“ werden vom Bundesamt für Naturschutz zu 75 % und dem Bayerischen Naturschutzfonds zu 15 % gefördert. Eine regionale Partnerschaft mit einer Vielzahl an Koopera­tions­partnern aus Naturschutz, kommunalen Gebietskörperschaften, Wirtschafts- und Sozialpartnern trägt das Projekt. „Leadpartner“ ist der WWF Deutschland mit Projektsitz in Weilheim.

Die Arten- und Biotopausstattung des Projektgebietes ist herausragend.

Charakteristisch sind neben den Flusslandschaften großflächige Moorkomplexe und Extensivwiesen, alpine Lebensräume, Seen, naturnahe Flussabschnitte mit ihren Steilhängen, Auen und Schotterflächen sowie großflächige naturnahe Wälder. WWF-Projektleiterin Claire Tranter erläutert: „Jeder Alpenfluss könnte ein kleiner Amazonas sein, ein Juwel der biologischen Vielfalt. Doch viele Wildflüsse wurden in Ketten gelegt. Sie sind aufgestaut, eingedämmt, kanalisiert oder begradigt, ihrer natürlichen Dynamik und ihrer Auen beraubt.“

Zentrales Ziel des Projekts ist es, die Identifikation der Bevölkerung mit der herausragenden Naturausstattung der Region zu stärken. Im Fokus stehen dabei die Fluss- und Auenlandschaften von Lech, Ammer, Loisach, Isar und Wertach mit ihrer Bedeutung für die biologische Vielfalt. Neben konkreten naturschutzfachlichen Maßnahmen sind vor allem Kommunikations- und Bildungsinitiativen geplant. Weiteres wichtiges Teilziel des Projekts ist es, die Zusammenarbeit der Akteure aus Naturschutz, Wasserwirtschaft, Politik, Landwirtschaft, Regionalentwicklung und Tourismus in der Region zu fördern.

Projekt-Steckbrief

Laufzeit:
15. Oktober 2014 – 30. September 2020 (abschließende Evaluation bis zum 30.09.2022)

Gesamt-Finanzvolumen: ca. 4.600.000 Euro

Verbundpartner:

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Ansprechpartner/in

Ina Stenzel
Umweltbeauftragte
Telefon: 089 2198-32300
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Petra Dörrbecker
Umweltbeauftragte
Telefon: 089 2198-32300
Visitenkarte (vcf, 1kB) Zur Kontaktseite

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