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Einkommen und Vermögen

Hilfe zur Pflege wird nur gewährt, wenn dem Leistungssuchenden und seinem nicht getrennt lebenden Ehegatten bzw. Lebensgefährten nicht zugemutet werden kann, die Mittel aus dem eigenen Einkommen und Vermögen aufzubringen. Wer sich selbst helfen kann oder wer die erforderliche Hilfe von anderen erhält, kann keine Hilfe zur Pflege bekommen.

Grundsätzlich muss das gesamte Einkommen und Vermögen eingesetzt werden, um die Pflege in einem stationären Heim zu finanzieren. Dies gilt auch, wenn beide Ehegatten im Heim untergebracht sind. Lebt hingegen ein Ehegatte zu Hause, bleibt ein Teil des gemeinsamen Einkommens geschützt, um dessen Lebensunterhalt weiter zu sichern.

Ein Teil des Vermögens ist ebenfalls geschützt. Man spricht hier vom Schonbetrag. Für Alleinstehende ist dies ein Betrag in Höhe von 2.600 Euro, für Verheiratete ein Betrag von insgesamt 3.214 Euro. Zum sogenannten Schonvermögen zählt u. a. auch das selbst oder vom Ehegatten bewohnte Haus bzw. die Eigentumswohnung in jeweils angemessener Größe.

Der Einsatz von Einkommen und Vermögen ist ein komplexes Gebiet. Bei weiteren Fragen empfehlen wir, für eine ausführliche Beratung Kontakt mit dem Bezirk Oberbayern aufzunehmen.

Ansprechpartner/in

Regina Lengmüller
Telefon: 089 2198-26001
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