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Kriegsopferfürsorge

Die Kriegsopferfürsorge hat die Aufgabe, Folgen eines kriegsbedingten Gesundheitsschadens oder den Verlust des Ehegatten, eines Elternteiles, Kindes oder Enkelkindes angemessen auszugleichen oder zu mindern.

Die rechtlichen Grundlagen für die Gewährung von Kriegsopferfürsorge sind
  • das Bundesversorgungsgesetz (BVG),
  • das Soldatenversorgungsgesetz (SVG) sowie
  • die Verordnung zur Kriegsopferfürsorge (KFürsV).

Leistungen der Kriegsopferfürsorge können folgende Personen beim Bezirk Oberbayern beantragen: Kriegsbeschädigte, deren unterhaltsberechtigte Familienangehörige sowie Hinterbliebene eines Kriegsbeschädigten.

Der Bezirk Oberbayern gewährt vor allem Kriegsopferfürsorge in Form von

  • Hilfen für Menschen mit Behinderungen (Eingliederungshilfe insbesondere in betreuten Wohnmöglichkeiten, Förderstätten oder Werkstätten für behinderte Menschen, Mobilitätshilfe und Kraftfahrzeug-Hilfe) sowie
  • Hilfen für Menschen mit Pflegebedarf (insbesondere Kraftfahrzeug-Hilfe und Hilfe zur Pflege in stationären Pflegeheimen).

Unter bestimmten Voraussetzungen werden auch Familienmitglieder der Beschädigten von den Leistungen der Kriegsopferfürsorge erfasst.

Leistungen der Kriegsopferfürsorge werden aber nur dann gewährt, wenn das eigene Einkommen und Vermögen zur Deckung des anzuerkennenden Bedarfs nicht ausreicht. Für diese Leistungen gelten gegenüber der Sozialhilfe erhöhte Einkommens- und Vermögensfreigrenzen, die sich nach den Besonderheiten des Einzelfalls richten. Außerdem ist die Heranziehung von unterhaltspflichtigen Angehörigen großzügiger geregelt.

Antrag auf Gewährung von Kriegsopferfürsorge

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