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Kontaktläden

Kontaktläden bieten drogenabhängigen Klientinnen und Klienten einen anforderungsarmen, sozialen Schutzraum und einen niedrigschwelligen Zugang zum Hilfesystem. Durch Überlebenshilfen (sog. „Harm Reduction“) lassen sich gesundheitliche Risiken so weit wie möglich verringern: Die Betroffenen können sich in Kontaktläden während der Öffnungszeiten aufhalten und ausruhen. Sie erhalten lebenspraktische Unterstützung, Angebote zur Gesundheitsfürsorge (z. B. Essen, Waschen, Duschen, Spritzentausch) und Raum zum Gespräch. Auch können die Klientinnen und Klienten gezielte Beratung in Anspruch nehmen und sich in weiterführende Hilfen (Entzugs- oder Therapieplätze, Substitution) vermitteln lassen.

Das Angebot basiert auf freiwilligem Besuch und ist an den Bedürfnissen der Drogenkonsument/innen orientiert. Die Ratsuchenden werden so bei der selbstbestimmten Entwicklung realisierbarer Lebensperspektiven mit und ohne Drogenkonsum unterstützt. Um von den Betroffenen angenommen zu werden, müssen die Hilfen möglichst niedrigschwellig und „szene-nah“ sein.

Der Bezirk Oberbayern fördert derzeit vier Kontaktläden in München und einen weiteren in Ingolstadt. Zusätzlich gibt es eine Notschlafstelle in München.

Kontaktläden in Oberbayern

Ansprechpartner/in

Matthias Laub
Telefon: 089 2198-22501
Visitenkarte (vcf, 1kB) Zur Kontaktseite
Edmund Schweikl
Telefon: 089 2198-27501
Visitenkarte (vcf, 1kB) Zur Kontaktseite

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