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Bezirksumlage

Bezirksumlage Foto: Stephan Hartmann Fotolia.com
Die Bezirksumlage dient der Finanzierung des Bezirkshaushalts nach Abzug der staatlichen Ausgleichszahlungen und der eigenen Erlöse. Dieser ungedeckte Bedarf, der über die Bezirksumlage abgedeckt werden muss, macht mit stets über 90 Prozent den Löwenanteil des Bezirksetats aus.

Die Höhe der Bezirksumlage wird in Vomhundertsätzen der Umlagegrundlagen bemessen. Diese ergeben sich aus der Finanzkraft der umlagepflichten kreisfreien Städte und der Landkreise. Ermittelt wird die Finanzkraft vor allem aus den Steuerkraft-Zahlen – eingenommene Grundsteuern, Gewerbesteuer, ein Anteil der Umsatzsteuer und der Einkommensteuer – und den Gemeinde-Schlüsselzuweisungen. Die Bemessungsgrundlage für die Bezirksumlage ist die Finanzkraft der Umlagezahler des vorvergangenen Jahres, das heißt die Bezirksumlage 2015 berechnet sich beispielsweise auf Basis des Steueraufkommens 2013.

Der Hebesatz der Bezirksumlage wird vom Bezirkstag jährlich neu bestimmt.

Die Entwicklung der Umlagekraftzahlen und des ungedeckten Bedarfs (= Bezirksumlage) zeigt das Dilemma eines rein umlagefinanzierten Haushaltes auf. Die Bezirksumlage, die zu über 90 Prozent Sozialhilfeleistungen zu finanzieren hat, ist seit 1974 weitaus stärker gestiegen als die Umlagekraft.

Bezirksumlage der Landkreise 2015

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Bezirksumlage: Vergleich der Umlagekraft 2014/ 2015

PDF (PDF, 10 KB)

Bezirksumlage: Vergleich der Hebesätze 2014/ 2015

PDF (PDF, 10 KB)

Entwicklung der Umlagekraft und der Bezirksumlage seit 1974

PDF (PDF, 36 KB)

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